Neue Waldpunkte sollen Rettungsarbeit erleichtern

Damit die Hilfe auch ankommt

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Nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in anderen Bundeländers wie Bayern gibt es die Rettungskette Forst, die, wie hier bei Übungen, getestet wird.

Salzwedel. „Es werden in den Wäldern rund um Salzwedel im Rahmen der Rettungskette Forst Schilder aufgestellt. Dies kostet der Stadt aber nichts“, informierte Bürgeramtsleiter Olaf Meining den Verkehrsausschuss.

Hintergrund ist eine Initiative des Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt. Seit diesem Jahr werden Schilder an Rettungspunkten aufgestellt. Diese bestehen aus einem weißen Kreuz auf grünem Grund. Zudem gibt es eine individuelle Kennung. Dazu gehört die Abkürzung für den jeweiligen Landkreis wie zum Beispiel SAW und eine laufende Nummer. Landesweit wird es 980 Notfallrettungspunkte geben.

Wer Buchstaben und Nummer beim Anruf in der Rettungsleitstelle angibt, hilft beim Verkürzen der Zeit, bis die Hilfe eintrifft. Denn alle Punkte sind im Computersystem vermerkt, sodass Rettungsdienst oder Feuerwehr direkt dort hingeschickt werde können. Aufwendige Beschreibungen, die in der Aufregung oft schwierig sind, fallen somit weg. Die Rettungskette Forst wurde in erster Linie für die im Wald arbeitenden Personen ins Leben gerufen. Aber natürlich kann sie auch von Spaziergängern oder Pilzsuchern im Ernstfall genutzt werden. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.landeszentrumwald.sachsen-anhalt.de. Zudem wurde eine spezielle App für die Smartphones entwickelt. Auf diesen Telefonen können die Rettungspunkte mit Hilfe von Karten genau angezeigt werden.

Von Christian Ziems

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