Gefährlich: Er trug sie noch in die Werkstatt

Dähre: Arbeiter findet eine Handgranate

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Die Handgranate liegt im ausgepolsterten Eimer. Die Polizei rät ausdrücklich davon ab, solche Kampfmittel zu berühren oder zu bewegen.

pm/mih Dähre. Bei Dacharbeiten an einem Gebäude in der Friedensstraße hat ein Handwerker am Dienstagmittag gegen 12.10 Uhr eine Handgranate gefunden.

Er nahm die Handgranate und legte sie in einen mit Stoff ausgepolsterten Eimer.

Anschließend wurde der Eimer in eine nahe gelegene Werkstatt gebracht und dort unter Verschluss gehalten, bis die Polizei eintraf. Hier wurde dann der Kampfmittelbeseitigungsdienst alarmiert, welcher die Handgranate zur Vernichtung abholte.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass die Sicherungselemente derartiger Sprengvorrichtungen durch die lange Lagerung äußerst labil sind und ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Grundsätzlich gelte bei aufgefundenen Kampfmitteln: Auf gar keinen Fall berühren, bewegen oder transportieren! 

Der Gefahrenbereich solle gekennzeichnet, darin befindliche Personen vor der Gefahrenquelle gewarnt werden. Über den Notruf 110 ist unverzüglich die Polizei zu verständigen.

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