Rückbau der Forschungsanlage in Maxdorf hat begonnen / Strecke gesperrt

CO2-Tanks auf Reisen

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8000 Kubikmeter Gas passen in die 32 Meter langen Edelstahltanks. „Die 90 Kilometer lange Strecke wird immer teilweise gesperrt. Und für die Waldstrecken werden vorausfahrende Fahrzeuge die Straßen vom Geäst befreien“, erklärte Baukoordinator Wolf-Peter Wruck.

Maxdorf. 62 Tonnen wiegen die leeren CO2-Edelstahltanks, die gestern an der Forschungslage der GDF SUEZ in Maxdorf verladen wurden. Mit zwei Schwerlastkränen wurden die Behälter auf die Lkw geladen und warten auf der K 1411 auf ihren Abtransport.

Mit Schwerlastkränen wurden die Tanks auf die Lkw verladen und warten auf der K 1411 auf ihren Abtransport.

Die millionenschwere Forschungsanlage des Energiekonzerns war 2008 gebaut worden, ein Jahr später sollte sie in Betrieb genommen werden. Aber die rechtliche Genehmigung gab es nicht. „Wir wollten hier erforschen, ob und wie sich die Förderung von Erdgas unter Pressung von CO2 verbessert und erhöht“, so Unternehmenssprecherin Hanna Jansky.

Am Sonntag werden die 32 Meter langen Tanks teils in Schrittgeschwindigkeit ab 8 Uhr morgens über Mahlsdorf Richtung Salzwedel, weiter über Dähre, Diesdorf, Wittingen und Hankensbüttel bis nach Schönewörde transportiert. Bereits in diesem Monat sollen noch die Rückbauarbeiten beginnen, die Mitte 2016 beendet seien sollen. Dann soll das Gelände wieder als Ackerfläche genutzt werden können.

Von Katja Lüdemann

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