Ford-Devil’s Altmark luden ein und rund 500 Gäste kamen / Pannen-Dusche sorgt für Ärger

Chrom, Metallic-Lack und starke Bässe am Ahlumer See

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Die Ford-Modells durften nicht fehlen. Sie posierten für unvergessliche Erinnerungsfotos gerne vor ihren Auto-Lieblingen: Veronika Bock (l.) aus Haldensleben und Sophia Schmidt aus Magdeburg.

Ahlum. Chrom, Metallic-Lack und sehr starke Bässe – diese Mischung dominierte am Wochenende und wurde zu einem gelungenen dreitägigen Partymix.

Das Schießen mit Wasserpistolen war wegen des heißen Wetters in Ahlum eine der Lieblingsbeschäftigungen der Ford-Gemeinde.

Der Verein Ford-Devil’s Altmark lud traditionell an den sommerlichen Ahlumer See ein und rund 500 Gäste und Auto-Freunde kamen mit ihren etwa 190 Fahrzeugen aus der gesamten Bundesrepublik in das Naherholungsgebiet zum Campen, baden, feiern und Fachsimpeln. Viele kamen aus Thüringen, Sachsen und Bayern in die Altmark. Die weiteste Anreise hatte ein Ford-Fan, der eine Anreise von 750 Kilometern hinter sich brachte. Alle genossen das Prachtwetter und die kurzweiligen und feuchtfröhlichen Clubspielen, zu denen der Gastgeber rund um den See aufgerufen hatte: So hatte die Ford-Gemeinde Spaß beim Paintball-Schießen auf ein altes Autowrack.

Die Fans zeigten, wie zum Beispiel Toni Kreusch aus Kalbe/Milde, die 1000-Watt-Anlage in seinem 300 PS starken Ford Focus ST oder posierten für unvergessliche Aufnahmen vor ihren Auto-Lieblingen – so wie Veronika Bock aus Haldensleben und Sophia Schmidt aus Magdeburg. Während die Ford-Freunde bei 30 Grad im Schatten am See zu Eisblöcken eingefrorene Matchbox an der Station von Frank Friedrichs auftauten oder Wasserball spielten, war am anderen Ende des Sees die Ford-Jury gefragt.

Als heißer Favorit bei der Bewertung galt ein Ford Ka mit jeder Menge Umbauten und peppigem Airbrush.

Johann Jentgens aus Geilenkirchen hatte in zwölfjähriger Arbeit seinen „Ranger“ auf Flügeltüren umgerüstet.

Doch kaum übersehbar waren auf dem Platz die anderen chromblitzenden Stars: Johann Jentgens aus Geilenkirchen hatte in zwölfjähriger Arbeit seinen „Ranger“ auf Flügeltüren umgerüstet und Familie Winkler aus Peine punktete wenige Meter weiter mit dem Originalzustand ihres Escort MKZ, Baujahr 78. Das Resümee von Gastgeber-Clubchef Oliver Rettich für das Wochenende konnte kaum besser ausfallen – es gab nur einen einzigen Kritikpunkt: „Alles ist super hier – bis auf die Sanitäranlagen. Seit drei Jahren verspricht die Gemeinde für Besserung zu sorgen, doch es passiert nichts. Man muss sich schämen“, so der Vorsitzende „El Presidente“ im AZ-Gespräch.

Von Kai Zuber

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