Bis kurz vorm Fest rangeklotzt: Tiefbauer gehen heute in die Weihnachtspause

Burgstraße: Weiter ab 17. Januar

Kreuzung
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Die Amtsgerichtskreuzung kann aus Richtung Neutor- auf die Altperverstraße wieder benutzt werden – vorerst.
  • Holger Benecke
    VonHolger Benecke
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Vor dem Fest klotzen die Tiefbauer auf der verlängerten Burgstraße noch einmal richtig ran. Heute ist der letzte Arbeitstag dort, die Baustelle wird sozusagen winterfest gemacht. Die fleißige Truppe um Baustellenleiter Michael Lücke hatte schon den ganzen Sommer durchgezogen und auch die Wetterunbilden im Herbst ignoriert. Nun gönnen sich die Männer ein wenig Urlaub. Die Baustelle liegt bestens im Zeitplan.

Linksseitig ist der Bürgersteig bereits komplett fertig.

Salzwedel - „Am 17. Januar gehts weiter“, blickt Meister Lücke auf seinen Plan. Muss aber einschränken: „Wenn das Wetter mitspielt.“ Im neuen Jahr ist vorgesehen, mit der Amtsgerichtskreuzung weiterzumachen. Diese ist nach ersten Tiefbauarbeiten – alle Hauptkanäle sind angeschlossen – bislang aus Richtung Neutorstraße zwar wieder geöffnet worden, soll dann ab 17. Januar aber erst einmal erneut ganz dichtgemacht werden. Auch die Anbindungen Holzmarktstraße und Fußgängerzone Burgstraße stehen im nächsten Jahr gleich zu Beginn auf dem Bauplan.

Bislang sind alle wesentlichen Anbindungen an Ver- und Entsorger neu gemacht worden. Auch die Bürgersteige sind auf der linken Seite in Richtung Fußgängerzone fertig und rechts fast fertig. Das letzte Stück werden die Bauleute heute wohl nicht mehr schaffen. „Aber wir machen alles auf, was fertig ist“, verspricht der Baustellenchef.

Heute ist der vorerst letzte Arbeitstag auf der Burgstraßenbaustelle. Ab 17. Januar soll es dort weitergehen – wenn das Wetter mitspielt.

Zum Abschluss der Baumaßnahme muss noch Beton vergossen und die Schwarzdecke eingebaut werden. Das Ende des rund 130 Meter langen Ausbaustücks der Burgstraße ist für Anfang Juni taxiert. Seit knapp 20 Wochen sind die Tiefbauer unermüdlich am Arbeiten, knapp 20 Wochen hätten sie also noch, um fristgerecht fertig zu werden. Das kostet 925 900 Euro, von denen 540 000 Euro Fördermittel und 37 500 Euro Erstattungen Dritter sind.

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