Landesgartenschau Sachsen-Anhalt startet / Mitbewerber Arneburg zog den Kürzeren

Burg bietet bunte Blumenwelt

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Am Sonnabend geht es in Burg los: Bürgermeister Jörg Rehbaum und Geschäftsführer Erhard Skupch freuen sich auf die Besucher der Landesgartenschau im Nachbarlandkreis.

Burg. Am heutigen Sonnabend, 21. April, startet die vierte Landesgartenschau Sachsen-Anhalts (Laga). Unter dem Motto „.  .  . von Gärten umarmt“ lädt die Kreisstadt bis zum 7. Oktober ein.

In vier innerstädtischen Parks können zigtausende Bäume, Stauden, Sträucher, Blumen und manches architektonische Kleinod bewundert werden.

Die 21 Themengärten sind Markenzeichen von Fachleuten aus dem floralen, gärtnerischen und landschaftsarchitektonischen Genre. Erstmalig präsentieren sich Orte des Landes mit eigenen Städtegärten. Alle Kommunen Sachsen-Anhalts über 10 000 Einwohner seien eingeladen worden, sich mit Ideen an der Landesgartenschau zu beteiligen, sagt Burgs Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD). Zwölf sind nun vertreten. Aus der Altmark ist allerdings kein Ort dabei.

Rehbaum hofft, dass möglichst viele Gäste in die Stadt kommen. Kalkuliert werden 450 000 Besucher, damit die Veranstaltung finanziell erfolgreich ist. Der Bürgermeister sieht die Laga auch als Konjunkturprogramm. Rund 17 Millionen Euro seien allein in die Gestaltung der Kernflächen geflossen. Die bestehen aus dem Goethe- und dem Flickschupark, den Ihlegärten und dem Weinberg. Auch die Innenstadt habe sich herausgeputzt. Wie es sich für eine Gartenschau gehört, gibt es zudem eine Blumenhalle mit wechselnden Präsentationen.

2011 hatte sich die Kreisstadt im Jerichower Land zur Bewerbung entschlossen. Mit im Rennen war – neben drei weiteren Kandidaten – auch die ostaltmärkische Kleinstadt Arneburg, die mit dem besonderen Charme eines kleinen Ortes und herrlicher Elblage locken wollte. Das Konzept hatte die Jury letztlich aber nicht überzeugt.

Von Christian Wohlt

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