Ein Hobby mit Leidenschaft

Bürgermeisterin Sabine Blümel ehrt Salzwedeler Fanfarengarde

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Ein Mitglied bei der Salzwedeler Fanfarengarde zu sein, bedeutet Stolz und Anerkennung zugleich. Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel (r.) überreichte der Fanfaren-Chefin Maria Ohk einen Scheck.

Salzwedel – Ein Mitglied bei der Salzwedeler Fanfarengarde zu sein, bedeutet Stolz und Anerkennung zugleich. Es ist ein Hobby mit viel Leidenschaft, bei dem man in der Gruppe vieles erreichen kann.

So auch die Salzwedeler Fanfarengarde, die bei der Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt in Hettstedt auf das Siegertreppchen steigen durfte. Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel ehrte die Garde für ihre Mühen.

Die Chefin überrascht

Die Fanfare ist ein Naturinstrument. Die Töne werden ausschließlich mit dem Mund erzeugt.

„Ich bin sehr stolz und bewundere das Engagement“, sagte Blümel. Nach weiteren Lobesworten schritt die Bürgermeisterin zur Tat. Die Chefin der Fanfarengarde Marian Ohk war ein wenig überrascht, und es fehlten ihr die Worte. Ohk bekam einen Scheck überreicht, der dem Verein zugutekommen soll. Die Fanfaren-Chefin bedankte sich mehrmals.

Doch viel Zeit blieb nicht, denn der Spielmannszug hatte eine Mission. Er musste noch über den Nysmarkt ziehen und den Sonnabend einläuten. Nachdem die Salzwedeler Fanfarengarde ihre Runde beendet hatte, kam die Altmark-Zeitung noch mit dem Tambourmajor ins Gespräch.

„Für mich ist es schon etwas Besonderes, vorneweg zu gehen und die Musiker anleiten zu dürfen“, schilderte Julia Förster. „Insgesamt sind alle stolz auf ihr Tun bei der Garde.“ An die 30 Mitglieder zählt der Verein, der am 1. Mai 1947 gegründet wurde. Durch die Talenteförderung sind die jüngsten Instrumentalisten an die sieben Jahre jung, die ältesten um die 42 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt ist relativ niedrig, beschrieb Förster.

Ziel: Titel verteidigen

Über den Sieg bei der Landesmeisterschaft in der Kategorie „Fanfarenzüge“ ist der Tambourmajor zwar sehr froh, aber man dürfe sich auf keinen Fall darauf ausruhen. „Wir proben jetzt schon hart für das kommende Jahr und wollen 2020 den Titel verteidigen“, so Julia Förster. Einige Auftritte stehen den Fanfarengardisten noch bevor.

So spielen sie beim Fackelumzug der Kindertagesstätte Siebeneichen, der Kita „Rappelkiste“ sowie des Kindergartens „Flohkiste“.

„Es ist immer ein schöner Moment, wenn einem gefühlt 1000 Kinder folgen und man ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann“, sagte der Tambourmajor abschließend.

VON PAUL WILLIAM HIERSCHE

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