Brietz dicht / Flora bleibt bis 2014 / Liesten: Eintritt von Spenden / Licht aus nach Masterplan

Das bringt die Konsolidierung 2012

hob Salzwedel. Bis 2018 hat die Konsolidierung den städtischen Haushalt im Griff.

Und das kommt diesem Zusammenhang im Jahr 2012 auf die Salzwedeler zu: Es wird keine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte mehr geben, wenn die bisherige Amtsinhaberin Renate Burmeister Mitte des Jahres ausscheidet. „Für die Nachfolge wird jemand aus unserem Haus gesucht, der dieses Amt mit übernimmt“, sagte Marketingamtsleiter Olaf Meining. Das für 2012 vorgesehene Schließen der Flora ist in diesem Jahr nicht realisierbar und wurde auf 2014 verschoben. Vorher muss das Seelenbinder-Stadion umgebaut werden, um allen Sportlern die entsprechenden Trainings- und Spielmöglichkeiten zu bieten. Der Sportplatz in Brietz wird zum Jahresende dicht gemacht, ist zum 31. Dezember gekündigt.

Weiterhin will die Stadtverwaltung mit dem Reiterverein „Sankt Georg“ verhandeln. Es geht um 7 000 Euro Gebäudeversicherung und 8 000 Euro Betriebskostenzuschüsse, die die Stadt bezahlt. Zudem muss in diesem Jahr geklärt werden, wann und wie der Beschluss, Grundschüler nur noch innerhalb des Stadtgebietes zu beschulen, umgesetzt werden kann. Der Finanzausschuss hatte am 4. Mai vergangenen Jahres empfohlen, dies zurückzustellen bis die Schuleinzugsbereiche geklärt sind.

Waldbad Liesten: Dies wird in diesem Jahr noch geöffnet bleiben. Die Stadt muss dazu einen Schwimmmeister stellen, da die Wasserwacht dies nicht mehr leisten kann. Zugleich hat sich ein Vorschlag von Hauptamtsleiter Matthias Holz durchgesetzt: Um die Kosten für eine Kassenkraft zu sparen, soll eine Spendenkasse aufgestellt werden. Daran könne man dann nach der Saison ablesen, wie viel den Gästen der Erhalt des Waldbades bedeute, so Holz. „Wenn wir mehr als 7 000 Euro Spenden bekommen, dann hat es sich gelohnt“, so der Hauptamtsleiter. Auch will der neu gegründete Verein Sport- und Bildungszentrum Liesten-Altmark, der für den Erhalt des Bades kämpft, noch mit ins Boot.

Ein für dieses Jahr geplanter Konsolidierungspunkt, nämlich 10 000 Euro weniger für den Jgendtreff im Mehrgenerationenhaus, ist in der vergangenen Stadtratssitzung entschärft worden. Das Geld kommt. Dann fehlt noch der für Ende Januar versprochene Masterplan der Starßenbeleuchtung. Wenn der vorliegt, kann der Stadtrat entscheiden, an welchen Straßen die Lampen ganz oder teilweise abgeschaltet werden können.

Offen ist noch ein Nutzungsentgelt für das Seelenbinder-Stadion. Der Sozialausschuss hat dies in die Fraktionen verwiesen. Es geht dabei um fünf Euro pro Kind. Dies gilt nicht für die städtischen Grundschulen. Außerdem war vorgeschlagen worden, bei Veranstaltungen und Sportfesten von Tagesstätten und Grundschulen 175 Euro, von Sekundarschulen 300 Euro und von Gymnasien 500 Euro zu kassieren.

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