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CJD weihte neue Tischlerwerkstatt ein

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Von: Lydia Zahn

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Thomas Noack (2.v.r.) führte durch die neue Werkstatt des CJD. Sabine Blümel (r.) und Andreas Demuth (l.) hörten gespannt zu . © Zahn, Lydia

Die Werkstatt der Tischlerei des Salzwedeler CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschland) ist umgezogen. Mehr Platz für die Arbeit, Geräte und zum Lagern bieten die neuen und umgebauten Gebäude an der Straße Zum Bartelskamp, Nummer 4b. Mit einer großen Feier wurde die Tischlerwerkstatt gestern eingeweiht.

Salzwedel – Los ging es mit einem Auftritt der CJD-eigenen Band mit dem Namen Die Bänd und einem Cover des Songs „Bruttosozialprodukt“. Tische und Bänke waren voll besetzt, es waren reichlich Leute zur Eröffnung gekommen.

„Holz wird schon seit über 400 000 Jahren von Menschen genutzt“, leitete Werkstattleiter André Gromeier ein. Er wie auch der Gruppenleiter der Tischlerei, Thomas Noack, betonten, wie sehr sie sich über den neuen Standort freuen würden. Biete dieser doch so viel mehr Platz. Und das seit September 2021. Denn die Werkstatt ist schon im vergangenen Jahr umgezogen, die Feier musste wegen Corona aber verschoben werden.

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Dirk Sell freute sich über den Auftritt seiner Kollegen und fotografierte sie. © Zahn, Lydia

130 000 Euro für den Maschinenpark, darunter eine Vier-Seiten-Hobelmaschine, und eine neue Absauganlage, die zwischen 70 000 und 80 000 Euro kostete, hat das CJD insgesamt investiert, erklärte Heike Hermann, Fachbereichsleiterin für Arbeit und Beschäftigung des CJD Sachsen-Anhalt.

19 Beschäftigte (plus zwei Gruppenleiter) finden nun in den Räumen des Bartelskamp 4b Platz für ihre Arbeit. Fünf Plätze sind noch frei, und ein Berufsbildungsbereich ist zusätzlich geplant. Dabei werden Schüler von Förderschulen auf das Berufsleben vorbereitet.

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Auch wenn gestern reichlich Trubel herrschte, die Beschäftigten ließen sich nicht von der Arbeit abbringen. © Zahn, Lydia

„Das sind Bretter, die die Welt bedeuten“, sagte Gromeier, als er berichtete, dass die Tischlerei im Jahr 40 000 bis 50 000 Bienenrahmen produziert. Da schaute auch der Gesamtleiter des CJD Sachsen-Anhalt, Andreas Demuth, nicht schlecht, der extra für die Einweihung angereist war. „Ich habe schwer den Eindruck, dass hier etwas Gutes entstanden ist“, sagte er bewundernd. Und auch Salzwedels Bürgermeisterin Sabine Blümel ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen und überreichte einen roten Umschlag.

Laut Demuth ist das nicht der letzte neue Standort in Salzwedel. Im Bereich Wohnen soll sich auch etwas ändern. „Ich will aber noch nicht zu viel sagen“, ließ er einige Fragen offen.

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