„Brauchen nicht den ganzen Platz“

Parkdiskussion am Kulturhaus: Feuerwehr sieht möglichen Kompromiss

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Parken in der Feuerwehrzufahrt am Kulturhaus kostet Autofahrer rund 35 Euro – zu Recht. Doch auf dem Platz vor dem Kulti könnte, auch laut Wehrleiter Mario Müller, durchaus ein Teil als Parkfläche genutzt werden.

Salzwedel. „Wenn wir auf dem Kulturhaus-Platz unsere Aufstell- und Bewegungsflächen abgesteckt bekommen, kann der restliche Platz zum Parken genutzt werden. “ Das erklärte Mario Müller, Salzwedeler Ortswehrleiter, auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Damit die Feuerwehr im Falle eines Brandes an das Kulti herankommt, würde, laut Wehrleiter Müller, ein Platz von gut 220 Quadratmetern ausreichen, um drei Fahrzeuge aufzustellen. Die restliche freie Fläche könnte zum Parken genutzt werden. Eine entsprechende Ausarbeitung liegt dem Verkehrsausschuss vor.

Das Thema „Parken auf dem Kulturhaus-Platz“ war zuletzt erneut aufgekommen, als während der Hochzeitsmesse in der Hansestadt fleißig Knöllchen fürs Falschparken ausgestellt wurden. Die Frage nach Kompromissen während größerer Veranstaltungen steht im Raum (wir berichteten).

Der Salzwedeler Peter Schierz hatte sich unlängst zu diesem Thema geäußert – auch wenn er als fußläufiger Besucher kein Parkticket erhalten hatte, aber indirekt als Unternehmer betroffen war. Für ihn liegt der Schwerpunkt darauf, bei Veranstaltungen das Material und die Ausstellungsgegenstände ohne längere Transportwege in das Kulturhaus zu bekommen. „Wenn sicherheitsrelevante Voraussetzungen erfüllt sind, wie eine freie Zufahrt für die Feuerwehr, warum müssen wir dann am Sonntag die Mitarbeiter der Stadt bemühen, um Knöllchen zu verteilen?“, stellt sich für den Unternehmer weiterhin als Frage. Er verweist auf eine kompromissbereitschaftliche Zusammenarbeit, um es allen Beteiligten etwas leichter zu machen, solche Events wie die Hochzeitsmesse in Salzwedel auf die Beine zu stellen.

Von Katja Lüdemann

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