Nächste Gesprächsrunde für Spätsommer geplant

Brandschutzbedarfsplan: Weiterhin Redebedarf zwischen Salzwedeler Ortswehr und Stadt

+
Das Gerätehaus der Salzwedeler Ortswehr gilt als das modernste der Stadt. Was wenig verwundert, wurde es erst in jüngerer Vergangenheit errichtet.

Salzwedel – Noch immer ist der Brandschutzbedarfsplan ein gut gehütetes Geheimnis zwischen Stadtverwaltung und den Feuerwehren.

Das Papier, in dem das gesamte hiesige Löschwesen durch eine Kölner Firma auf den Prüfstand genommen wurde, ist bislang nur intern diskutiert worden. Wie die AZ nun erfuhr, hat es mittlerweile eine Beratung gegeben, und im August soll noch eine zweite folgen. Dann, so hieß es, könnte auch die Öffentlichkeit erste Details erfahren. Diese Entscheidung werde aber im Rathaus gefällt, so hieß es weiter.

Nicht alles, was im Brandschutzbedarfsplan steht, dürfte den Verantwortlichen gefallen. Bürgermeisterin Sabine Blümel selbst hat im April in einer Sitzung des Finanzausschusses vom Neubau zweier Gerätehäuser gesprochen. Mit Ausnahme des noch recht neuen Dienstgebäudes der Salzwedeler Ortswehr entspreche ferner kein anderes den geltenden DIN-Normen. Alles in allem kommen hohe Kosten auf die Hansestadt zu. Spekuliert wird auf Ausgaben in Höhe mehrerer Millionen Euro.

Eines der neuen Gerätehäuser könnte westlich von Salzwedel entstehen. Mit der Gerstedter Feuerwehr gibt es im dortigen Bereich eine junge, motivierte Truppe, die seit Jahren auf ein neues Zuhause hofft. Deren Situation soll kein Dauerzustand sein, sagte Stadtchefin Blümel während des Wehrgeburtstages am Wochenende.

VON JENS HEYMANN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare