Polizei findet Lager mit Zutaten zur Herstellung explosionsgefährlicher Stoffe

Geplanter Bombenbau in Salzwedel?

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mdk Salzwedel. Ein 23-Jähriger aus Salzwedel hatte sich offensichtlich mit Chemikalien und Inhaltsstoffen für einen möglichen Bombenbau bevorratet. Das hatte die Polizei bereits am Freitag durch Ermittlungen festgestellt. Auf die Schliche gekommen waren die Beamten dem jungen Mann, da dieser nicht die erforderliche Erlaubnis für den Erwerb besagter Chemikalie besaß.

Die Ermittler fanden heraus, dass der Salzwedeler eine Chemikalie kaufte, die grundsätzlich für die Herstellung explosionsgefährlicher Stoffe geeignet ist, das gab sie heute bekannt.

Durch die Befragung des 23-Jährigen stelle sich heraus, dass weitere Chemikalien in der Garage eines 24-jährigen Salzwedeler lagerten. Die Polizei geht von einer Straftat nach dem Sprengstoffgesetz aus. Deshalb wurde auch der 24-jährige Verdächtige aufgesucht und befragt. Verschiedene chemische Substanzen wurden aufgefunden und mit Hilfe von Spezialisten für die Entschärfung unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen des Landeskriminalamts sichergestellt.

Bei den Chemikalien handelte es sich unter anderem um Kaliumnitrat und Aluminiumpulver. Diese waren in Beuteln und Dosen verpackt. Warum diese Chemikalien gekauft worden waren und wofür sie Verwendung finden sollten, dazu schwiegen die jungen Männer bisher. Theoretisch wäre mit den Funden der Bau einer Bombe möglich gewesen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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