Stadtverwaltung berichtet von Silvester

Böllerverbot in der Salzwedeler Innenstadt hat gewirkt

Raketen und Böller
+
Raketen und Böller waren in der Salzwedeler Innenstadt tabu.
  • Jens Heymann
    vonJens Heymann
    schließen

Salzwedel – Rund sechs Wochen liegt Silvester mittlerweile zurück – und damit auch das durch die Stadt beschlossene Böllerverbot im Zentrum. Aus Sicht der Stadtverwaltung gab es nun eine Einschätzung von dem, was am Jahresende tatsächlich auf den Straßen passierte.

Es sei spürbar weniger Pyrotechnik zum Einsatz gekommen, berichtete Bürgeramtsleiter Andreas Hensel jüngst den Stadtratsabgeordneten. Er sei in der Nacht selbst vor Ort gewesen, um sich einen Eindruck von der Lage zu machen. Viele Hansestädter hätten sich vorbildlich verhalten und sich etwa mit Wunderkerzen begnügt, so der Amtsleiter in Richtung Politiker.

An die Stadträte gab er außerdem die Erwartungshaltung der Stadtverwaltung weiter: „Wir gehen davon aus, dass es ein Folgeverbot für das nächste Silvester gibt“, formulierte Hensel.

Bei den Abstimmungen über das Böllerverbot im vergangenen Herbst hatte sich schnell eine politische Mehrheit dafür ergeben. Einzig die AfD-Fraktion hielt ein Verbot von Pyrotechnik innerhalb der Salzwedeler Stadtmauern für überzogen. Ein Katalysator der Diskussionen war der Silvesternachtsbrand an der Holzmarktstraße (2019 / 20).

Auf den Dörfern, wie etwa in Pretzier, stiegen am 1. Januar viele Raketen in Himmel. Aber auch dort weniger als noch im Vorjahr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare