Hähnchenmast in Dambeck: Stadt versagt gemeindliches Einvernehmen

Es bleibt beim Nein

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Salzwedel / Dambeck. Die Hansestadt bleibt dabei und sagt weiterhin Nein zur Hähnchenmastanlage Dambeck. Der Hauptausschuss versagte gestern Abend in letzter Instanz das so genannte gemeindliche Einvernehmen. Das hatte der Stadtrat schon einmal getan.

Allerdings legte das Landesverwaltungsamt inzwischen ergänzende Unterlagen vor, sodass erneut zu befinden war. Insbesondere habe sich an der „bedenklichen Nähe“ der vier Ställe (à 40 000 Hähnchen) zur Wohnbebauung nichts geändert.

„Das ist eine klare Ansage“, kommentierte Ute Brunsch (Linke) nach dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses, der insbesondere die Bürgerinitiative (BI) „Keine Hähnchenmast in Dambeck“ freuen dürfte.

Ob die niedersächsische Biogas GmbH und Co. KG ihr Vorhaben trotzdem umsetzen kann, bleibt fraglich. Denn das Landesverwaltungsamt kann das gemeindliche Einvernehmen der Kommune ersetzen, wenn das Bauvorhaben allen gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Daran hat die BI massive Zweifel. Sie sammelte allein in der vergangenen Woche 35 Einwendungen.

Von Ulrike Meineke

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