Halle und Zufahrt in Arbeit

Blaue Tore und schwarze Decke: Neuer THW-Stützpunkt in Salzwedel nimmt Formen an

Die neue Zufahrt vom Schwarzen Weg zum Salzwedeler THW-Stützpunkt auf dem Fuchsberg ist in Arbeit. Die Piste bekommt noch eine Schwarzdecke. Das Holzlager (Mitte) ist fertig, und an der Fahrzeughalle wird gearbeitet.
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Die neue Zufahrt vom Schwarzen Weg zum Salzwedeler THW-Stützpunkt auf dem Fuchsberg ist in Arbeit. Die Piste bekommt noch eine Schwarzdecke. Das Holzlager (Mitte) ist fertig, und an der Fahrzeughalle wird gearbeitet.

Salzwedel – Beim Technischen Hilfswerk (THW) geben sich derzeit die Gewerke die Klinke in die Hand. Die ortsansässige Firma Furche kommt mit dem Wegebau und dem Gestalten der Außenanlagen im THW-Ortsverband auf dem Fuchsberg gut voran.

Und das, trotzdem die Arbeiter immer wieder und an den undenkbarsten Stellen zur Schippe greifen müssen. Denn im und um das alte Militärgelände tauchen immer wieder Leitungen auf, die in keinem der Pläne verzeichnet sind.

In die neue THW-Fahrzeughalle werden in dieser Woche die Rolltore für die acht Einstellplätze eingebaut.

Derweil hat am Montag eine hessische Firma damit begonnen, die Rolltore für die acht Fahrzeugeinstellplätze einzubauen. Zwei waren gestern bereits eingesetzt. „Wir wollen bis zum Wochenende fertig werden“, blickte Vorarbeiter Sven Daubertsheimer voraus. „Wenn erst einmal alles Material bereitgelegt ist und die Vorbereitungen getroffen sind, dann geht es ruckzuck“, bekräftigte er.

Zaun und Brunnen fehlen noch

Während das neue Holzlager bereits fertig ist, stehen auch die Zaunbauer der heimischen Firma Coßbau schon Gewehr bei Fuß. Sie müssen sich allerdings noch mit den Brunnenbohrern absprechen. Diese sollen auf dem Standort der alten, nun abgerissenen Schirrmeisterei eine eigene Wasserversorgung für den THW-Ortsverband abteufen.

„Bis Ende November soll alles fertig sein und uns dann übergeben werden“, blickt Salzwedels THW-Chef Nico Lesch auf das rund 1,1 Millionen Euro teure Bauvorhaben des Bundes. Immerhin mussten er und seine Helfer acht Jahre darauf warten. So lange sind die Einsatzfahrzeuge nun schon woanders untergebracht. Denn die alten Fahrzeughallen – diese stammen noch von der Kasernierten Volkspolizei aus den Jahren 1953/1954 – waren, weil einsturzgefährdet, gesperrt worden. VON HOLGER BENECKE

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