Doris Gensch zur aktuellen Lage

Betrieb in Salzwedels Kindertagesstätten bisher vollauf gewährleistet

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Doris Gensch berichtete über den Eigenbetrieb Kindertagesstätten der Stadt Salzwedel.
  • VonArno Zähringer
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„Bislang ist es dem Eigenbetrieb Kindertagesstätten Salzwedel gelungen, den Betrieb der Einrichtungen in vollem Umfang zu gewährleisten – trotz der stark gestiegenen Coronazahlen im Altmarkkreis.“ Diese positive Bilanz zog am Dienstagabend, 2. November, Doris Gensch, Leiterin des Eigenbetriebs, im kleinen Saal des Kulturhauses.

Salzwedel. Mit Stand vom November werden 1089 Kinder in der Hansestadt Salzwedel betreut. Davon sind 172 in der Kinderkrippe, 391 im Kindergarten und 526 im Hort untergebracht. Betreut werden sie von 128 pädagogischen Fachkräften, von denen sich sechs Mitarbeiterinnen zurzeit in Elternzeit befinden.

Einige Unterhaltungsmaßnahmen an den verschiedenen Einrichtungen konnten wegen zeitlicher Verzögerungen bislang noch nicht ausgeführt werden. „Aber wir sind dran“, sagte Gensch. Froh ist die Betriebsleiterin, dass das Vorhaben Beschattungsanlage für die Kindertagesstätte Dorffüchse im Stadtteil Henningen „nun endlich in der 47. Kalenderwoche erledigt werden soll. Auch hier habe es erhebliche Lieferschwierigkeiten gegeben. Kurz fasste sich Gensch im Zusammenhang mit dem Baufortschritt im Kinder-Eltern-Zentrum Siebeneichen (KiEZ). „Die Arbeiten gehen nur langsam voran.“

Es gebe aber auch Erfreuliches zu berichten. So erhalten seit Oktober alle Kitas über das EU-Schulobst-Programm dreimal wöchentlich Obst oder Gemüse und Milch. Mit dem EU-Programm sollen Kinder der teilnehmenden Einrichtungen insgesamt mehr Obst, Gemüse und Milch verzehren.

Im Oktober hatte der Bundestag das Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter beschlossen. Die wesentlichen Eckpunkte seien Investitionen für Um - und Ausbau, Erweiterung und Sanierung sowie Ausstattung für Kinder im Grundschulalter. Die Förderquote betrage 70 Prozent. Hier würde sich nochmals die Möglichkeit für nicht umgesetzte Maßnahmen in den Einrichtungen Pedro und Janina sowie Max und Moritz ergeben. „Sofern neue Informationen zu diesem Programm vorliegen, sollten wir uns damit beschäftigen“, sagte Gensch. Und sicherte zu: „Ich halte Sie auf dem Laufenden.“

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