Lückenschluss nicht in Sicht

Radweg: Zwischen Kuhfelde und Warthe-Kreisel passiert weiter nichts

+
Die Arbeiten an den Radwegen zwischen Nettgau und Gladdenstedt sowie Ahlum und Merlin gehen voran.

Kuhfelde / Altmark. Zwischen Nettgau und Gladdenstedt entlang der Landesstraße geht der Radwegebau durch den Altmarkkreis zügig voran. Die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) schrieb unlängst den Bau einer Fahrradstrecke zwischen Ahlum und Mellin (B 248) aus.

Der Lückenschluss Kuhfelde – Wartha-Kreisel bleibt weiter außen vor.

Auch dort wird bereits gebaut, der Wasserverband Klötze erneuert in diesem Rahmen eine veraltete Wasserleitung. Nur eine Planung kommt kaum voran. Bereits seit Jahren – fast Jahrzehnten – fordert der Kuhfelder Gemeinderat einen Radweg entlang der Bundesstraße bis zum Salzwedeler Warthe-Kreisel (die AZ berichtete mehrfach). Unlängst berichtete der Kuhfelder Bürgermeister, Frank Leskien, dass der Weg auf einer Prioritätenliste des Landes stehe. Dennoch werde es nach Auskunft der LSBB in naher Zukunft dort keinen Baubeginn geben. „Der in Rede stehende Radweg befindet sich derzeit noch in der Planung“, informierte der LSBB-Regionalbereichsleiter Manfred Krüger die Altmark-Zeitung. Grund für eine weitere Verzögerung sei, dass die bereits erstellten Planungsunterlagen mittlerweile sogar wegen neuer Vorschriften und Richtlinien noch einmal überarbeitet werden müssten. „Auf Grundlage dieser Unterlagen wird ein Baurechtsverfahren erforderlich, dessen Durchführung in Kürze beantragt wird“, ergänzte Krüger.

Doch zur Dauer des Verfahrens könne die LSBB derzeit keine verbindlichen Aussagen treffen, somit auch nicht zu einem Bautermin. Der geplante Radweg ist rund fünf Kilometer lang. Die Baukosten sind bisher mit 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

Damit müssen Radfahrer auf unbestimmte Zeit weiter die vielbefahrene Bundesstraße nutzen oder auf ländlichen Wegen längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen.

Von David Schröder

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare