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Baustelle an der B248 am Fuchsberg-Kreisel soll bis Ende des Jahres freigegeben werden

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Von: Lydia Zahn

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Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 248 am Fuchsberg-Kreisel in Salzwedel sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. © Zahn, Lydia

Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 248 zwischen Fuchsberg-Kreisel und Kricheldorf hatten sich zwar schon gleich zu Anfang verzögert, doch die planmäßige Fertigstellung könne eingehalten werden, teilt Meike Portius, Regionalbereichsleiterin der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Nord in Stendal, auf AZ-Nachfrage mit. Und auch die Kosten lägen noch im Rahmen.

Salzwedel – Zur Erinnerung: Die B 248 wird zwischen dem Kreisel und der Ortschaft – einschließlich der Durchfahrt – auf einer Länge von insgesamt knapp zwei Kilometern saniert. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Fahrbahnen am Kreisverkehr selbst sowie der straßenbegleitende Radweg an der B 248 erneuert. Die Kosten dafür belaufen sich auf knapp 2,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung in zwei Abschnitten ausgeführt. Mitte August ging es mit dem ersten und Mitte September mit dem zweiten Bauabschnitt los.

Nächste Woche starten Arbeiten an Einfahrten

Die Arbeiten in Kricheldorf entlang der B 248 sind bereits abgeschlossen, führt Portius weiter aus. Im Bereich des Kreisels wurden alle vorbereitenden Arbeiten im Untergrund und für den Betoneinbau fertiggestellt sowie der Deckenbeton in der Kreisfahrbahn vergossen. In der kommenden Woche soll dann der Deckenbeton in den Zufahrten des Kreisverkehrs gemacht werden. Anschließend erfolgen die Fugen- sowie Bordklebearbeiten und der Radweg entlang der B 248 und am Fuchsberg-Kreisel.

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Aufgrund einer Umleitung ist die Geschwindigkeit an der Kreuzung Brückenstraße / Ernst-Thälmann-Straße auf 30 km/h beschränkt worden. © Zahn, Lydia

Zwar gab es schon gleich am Anfang der Bauarbeiten eine Verzögerung von knapp zwei Wochen aufgrund von Material- und Kapazitätsengpässen, jedoch soll der Verkehr planmäßig vor Weihnachten wieder rollen. „Damit das gelingt, muss natürlich das Wetter mitspielen. Wird es zu kalt und zu nass, können Beton und Asphalt nicht mehr eingebaut werden. Aber davon gehen wir erst mal nicht aus“, wirft Portius ein und fügt hinzu: „Lediglich Rest- und Rückbauarbeiten wie zum Beispiel das Busprovisorium und damit verbundene Anpassungsarbeiten werden im Nachgang erledigt.“

Schilder, aber keine Baustelle in Sicht

Meike Portius klärt außerdem auf, warum und wie lange an der Kreuzung Brückenstraße / Ernst-Thälmann-Straße Baustellenschilder und Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung stehen, obwohl dort keine Baustelle ist. „Die Kreuzung Brückenstraße / Ernst-Thälmann-Straße ist Teil der Umleitungsstrecke und wird dadurch stärker als üblich vom Verkehr frequentiert. Im Zuge der Ausführung wurden seitens der Stadt Salzwedel Forderungen zur sicheren Fußgänger- und Radfahrerführung aufgestellt, da dieser Knoten schon ohne Umleitung ein Unfallschwerpunkt ist“, erklärt sie. Mit Ende der Baumaßnahmen wolle die Landesstraßenbaubehörde die Kreuzung wieder freigeben und die Sicherungsmaßnahmen entfernen.

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