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Salzwedel: Wohnblock an der Lindenallee soll erst im Februar fertig werden

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Von: Lydia Zahn

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Von außen hat sich schon viel getan, der Wohnungsblock Lindenallee 13 bis 19 wird zurzeit von der Wohnungsbaugesellschaft umgebaut. Die Wände erstrahlen in einem zarten Gelb, die Balkone dann in Orange. © Zahn, Lydia

Zwar ist schon ein großer Fortschritt am Wohnblock Lindenallee 13 bis 19 zu sehen, das Bauende verzögert sich aber, und auch ein Teil der Fördermittel ist in Gefahr. Wobau-Chef Christian Märtens bleibt trotzdem entspannt.

Salzwedel – Die Bauarbeiten an der Lindenallee in Salzwedel dauern länger als geplant, und Fördermittel lassen auf sich warten. Es könnte besser laufen. Dennoch kommen die Handwerker voran, vor allem von außen lässt sich schon viel erkennen.

Der Wohnblock Linenallee 13 bis 19 wird zurzeit von der Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) umgebaut (wir berichteten). Das Gebäude wurde bereits verkleinert, drei der sechs Etagen abgetragen, die Fassade gemacht, neue Fenster und Wohnungstüren eingebaut sowie das Heizsystem von einer Ein- auf eine Zwei-Rohr-Heizung umgestellt. Außerdem wurden die Elektro-, Wasser-, Abwasser- und Zirkulationsstränge erneuert und die Bodenausgleichsmasse gegossen, erklärt Wobau-Chef Christian Märtens.

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Lucas Weber ist gerade dabei, die erste Lage der Decke im Keller vorzuspachteln. © Zahn, Lydia

Das Dach sei ebenfalls fast fertig, es fehle nur noch die Dachstuhlverkleidung. Als Nächstes rücken die Elektriker und Fliesenleger an. Nebenbei soll im Treppenhaus (nicht die Treppen selbst) ein CV-Belag verlegt und der Keller umgebaut (die einzelnen Abteile vergrößert) werden. Im November soll dann die Balkonbrüstung in einem Orangeton angebracht werden.

Viel ist also schon seit dem Baubeginn im April geschafft. Und eigentlich sollten die Arbeiten diesen Dezember abgeschlossen werden, doch aufgrund der „zeitlichen Verfügbarkeit“ der Fachfirmen verzögert sich das Bauende und verschiebt sich auf Februar nächsten Jahres, schildert Märtens die Lage. Das sei nicht weiter schlimm, solange bis Februar alles in Sack und Tüten ist. Denn dann ziehen Mieter aus dem Nachbarblock, Nummer 21 bis 27, in den renovierten um, damit die Wobau diesen 2023 ebenfalls modernisieren kann.

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Die Strangsanierung ist bereits fertig, erklärt Wobau-Chef Christian Märtens. © Zahn, Lydia

Die Außenanlage hinter den Gebäuden soll erst in Angriff genommen werden, sobald der dritte Wohnblock fertiggestellt wurde. Dazu gehöre auch ein neues Fahrradhäuschen. Zur Erinnerung: Die Lindenallee 3 bis 11 wurde 2021 saniert.

Wie beim Zeitplan bleibt der Wobau-Chef auch bei den Kosten entspannt. Diese belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro und sollten mit rund 402 000 Euro von Bund und Land gefördert werden. Doch die Gelder von den Stadtumbau-Fördermitteln (rund 162 000 Euro) wären nun fraglich, da die Verwaltungsvereinbarung von Bund und Ländern für 2022 noch nicht abgeschlossen sei. „Mir wurde aber gesagt, dass die Fördermittel im Herbst kommen sollen“, erklärt Märtens und sieht dem Ganzen gelassen entgegen.

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