Brandanschlagsserie auf DEBA-Chefs: 39-Jähriger ist verdächtig und sitzt

AZ-Blitz Update: Thüritzer festgenommen

+

Salzwedel / Thüritz. Ein 39-jähriger Mann aus Thüritz soll für die Anschläge auf die Deba-Badsysteme--Geschäftsführer verantwortlich sein.

Die Polizei nahm den Altmärker gestern Vormittag zu Hause fest. Seitdem sitzt er in Stendal in Untersuchungshaft. Die Brandanschläge hatten im vergangenen Jahr begonnen. Betroffen war der einstige Geschäftsführer der alten Deba (Insolvenz im September 2010) und jetzige Vertriebsleiter der Deba-Badsysteme, Reinhard Dehncke. Am 21. Juli und am 19. Dezember vergangenen Jahres flogen Brandsätze auf sein Bombecker Grundstück. Am 1. November 2011 ging sein Deba-Dienstwagen vor seinem Grundstück in Fockbek bei Rendsburg in Flammen auf.

Der zweite Betroffene der Anschlagsserie war der zeitweilige (1. Dezember 2010 bis 1. Mai 2011) Geschäftsführer der Deba-Badsysteme, Hans-Hermann Brünjes. In dessen Haus in Räber bei Uelzen drang am 5. Oktober ein Maskierter ein. Am 1. Dezember flog auch dort ein Brandsatz, der das Fenster traf, hinter dem Brünjes 87-jährige Schwiegermutter schlief.

Die Betroffenen vermuten, dass der oder die Täter im Auftrag gehandelt haben. Aus welchem Grund – darauf können sie sich keinen Reim machen.

Von Holger Benecke

Weitere Artikel zum Thema

Hintergründe zu den Anschlägen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare