Parkplätze sollen weg

Ausschuss sieht Gefahrenpotenzial an der Steintorstraße

Parkende Autos
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Diese drei Parkplätze an der Steintorstraße sollen gestrichen werden, weil die Breite der Straße dies nicht hergebe und zu großes Gefahrenpotenzial vorhanden sei.
  • VonArno Zähringer
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Weil das Gefahrenpotenzial für Radfahrer und Fußgänger offenbar zu groß ist, sollen in der Steintorstraße drei Parkplätze wegfallen. So jedenfalls heißt es in einer Empfehlung an den Hauptausschuss der Stadt.

Salzwedel – Mehrheitlich hat sich der Verkehrsausschuss der Stadt Salzwedel dafür ausgesprochen, die letzten drei Parkplätze an der Steintorstraße – aus Richtung Steintor kommend – vor der Kreuzung Reichestraße zurückzunehmen. Das Thema war in der Vergangenheit bereits mehrfach in dem Gremium angesprochen und diskutiert worden. Bislang war allerdings noch kein Antrag auf Änderung der Situation gestellt worden.

Das hat sich inzwischen geändert, denn Hintergrund für die erneute Debatte am Dienstagabend war ein laut Norbert Hundt (SPD) als Empfehlung an den Hauptausschuss gedachter Antrag der SPD-Fraktion. Darin weisen die Sozialdemokraten darauf hin, dass durch die Enge der Straße an dieser Stelle eine große Gefahr für die Passanten auf dem Bürgersteig gegeben sei. Denn stadtauswärtsfahrende Fahrzeuge würden bei Gegenverkehr zeitweise gezwungen, den Gehweg zu benutzen.

„Früher haben wir alles als Parkplatz ausgewiesen, was möglich war. Ich bin dafür, die Plätze zu erhalten“, sagte Ausschussvorsitzender Lothar Heiser (CDU). Unterstützung erhielt Heiser von Wolfgang Kappler (Land bis Stadt). „Ich kann mich nicht damit anfreunden, denn wir brauchen jeden Parkplatz.“

Dagegen führte Hans-Jürgen Ostermann (SPD) ins Feld, dass der jetzige Zustand zu gefährlich sei. Nicht alle Autofahrer könnten Abstände zentimetergenau einhalten. „Und dann ist man mit dem Auto schnell auf dem Gehweg.“ Deshalb bat er um Zustimmung für den Antrag. Die bekam er von Stadträtin Cathleen Hoffmann (Grüne). Auf der Steintorstraße sei es oft eng und die Kreuzung unübersichtlich. Deshalb kündigte sie an, dem Antrag zuzustimmen.

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