Altmarkkreis und Klinikum sehen sich gegen Virusinfizierung gewappnet

Aushänge gegen Ebola

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So sieht der Ebola-Erreger unter dem Mikroskop aus.

Salzwedel. Der Schreck war groß, als am Dienstag in Berlin eine Frau mit Verdacht auf eine Ebola-Infizierung in die Charité eingewiesen wurde, der sich jedoch als Malaria-Infizierung herausstellte.

„Der Altmarkkreis ist auf solche Situationen vorbereitet“, erklärte die Pressesprecherin Birgit Eurich gestern. „Das Altmark Klinikum richtet sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. In der Notaufnahme beider Krankenhäuser sind Verhaltensanweisungen aufgehängt.“ Die weitere Vorgehensweise müsse dann mit den jeweiligen Kompetenzzentren abgesprochen werden.

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Im Falle einer Infektion mit dem Ebolavirus oder auch im Verdachtsfall würden die Patienten in der Notaufnahme isoliert werden und weitere Vorgehensweisen mit den Kompetenzzentren abgesprochen. Auch im Rahmen seines Katastrophenschutzes könne der Altmarkkreis reagieren. „Der vorhandene Gefahrenstoffzug ist mit zusätzlicher Vollschutzkleidung ausgestattet, sodass die Einsatzkräfte bei der Isolierung einer Verdachtsperson die Krankenhäuser unterstützen können“, so Birgit Eurich. Derzeit bestehe jedoch keine Gefahr, dass sich das Virus nach Deutschland ausbreite. Das Gesundheitsamt des Altmarkkreises Salzwedel hält es für unwahrscheinlich, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland einschleppen.

Von Birte Grote

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