Unternehmen stellen sich vor

Ausbildungsmesse in der Berufsbildenden Schule Salzwedel

Hunderte junge Menschen, teils in Begleitung ihrer Eltern, wollten sich am Sonnabend in Salzwedel über Ausbildungsmöglichkeiten informieren.
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Hunderte junge Menschen, teils in Begleitung ihrer Eltern, wollten sich am Sonnabend in Salzwedel über Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Salzwedel – Rund 80 Unternehmen hatten sich präsentiert. Ein Rekord, seit es die Ausbildungsmesse gibt. Und 1.000 Besucher wurden gezählt.

Bei Julia Kulosa aus Dambeck (M.) war der Blutdruck ok.

So vielfältig wie die Unternehmen sich in Salzwedel präsentierten, so ähnlich gelagert waren ihre Probleme: Es geht um Nachwuchs und qualifizierte Fachleute. Und weil es eine Ausbildungsmesse war, richteten sich die Angebote vornehmlich an junge Leute. Die nüchterne Bilanz des Tages: Wenn Jobs gefragt sind, dann in den Büros. Berufe im Handwerk sind nicht sehr gewünscht, so drückten es die Unternehmer aus.

Diese Damen warben für die Profenster Weichsel GmbH.

Freude am Bau versprühten Husseindad Haidari vom Bauunternehmen Henning und Timon Balkow von Ost-Bau. Sie mauerten in der Halle vor großem Publikum. Aber nicht nur im Handwerk sind Azubis gefragt: Auch im Gesundheitswesen, bei den Krankenkassen, bei der Polizei und bei der Bundeswehr. Auch Bäcker werden gesucht und das junge Unternehmen „Paradies-Frucht“ lockte Interessenten mit süßem Trockenobst. Ob es was bringt, wird sich zeigen.

Das Problem werde nur dann keines mehr sein oder vielleicht kleiner, wenn sich Arbeit bedeutend mehr lohnt als sich „in die soziale Hängematte“ zu flüchten. Das sagte ein Unternehmer, der ungenannt werden möchte.

Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist derzeit riesengroß, die Unternehmen bieten vermehrt gute Bedingungen, heißt es. Entscheidend wird dabei aber auch die Vergütung sein.

VON HARRY GÜSSEFELD

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