Aufregendes Jahr

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Der wiedergewählte Vorstand: Hans-Christoph Rösner (v.l.), Manuela Siede, Helga Scharge, Ingrid Tiedge, Eckhard Krüger und Manfred Roth.

BRUNAU (mb). Viele Gründe zur Freude gab es für die Mitglieder des Fördervereins St. Martinskirche am Donnerstag. Mit stolz erinnerten sich die Ehrenamtlichen an eines ihrer größten Projekten. Mit vereinten Kräften und mit Hilfe großer finanzieller Unterstützung wurden die alten Eisenglocken im Doppelturm durch neue Klangkörper ersetzt.

Vorsitzender Manfred Roth konnte auf die schönen Seiten der ehrenamtlichen Arbeit blicken. So wurden bekanntlich 2009 neue Klangkörper in den Doppelturm gehievt. Zuvor reisten die Ehrenamtlichen zum Glockenguss nach Brockscheid und Koblenz. „Der Empfang der neuen Klangkörper in Brunau war für uns ein tolles Erlebnis“, erinnert Manfred Roth an die Höhepunkte. Doch einige Einwohner trauern den alten Glocken nach. „Diese können aber im Uhrenmuseum Seehausen besichtigt werden“, merkte der Vorsitzende an. Eine alte Eisenglocke blieb im Dorf und ziert nun den Eingang der Kirche.

Am Donnerstag legte Manfred Roth noch einmal einige Zahlen auf den Tisch. Insgesamt wurden 108 000 Euro investiert. Es fehlen noch rund 11000 Euro. Aber das Kreiskirchenamt hat weitere 7000 Euro in Aussicht gestellt.

Die Termine für 2010 wurden ebenfalls abgesteckt. Der Tag des offenen Denkmals wird am 12. September begangen. „Wir wollen den Menschen die Kirche so näher bringen“, machte Manfred Roth in der Sportlerklause deutlich. Das Martinsfest wird am 13. November gefeiert. Ein Adventssingen ist ebenfalls geplant. Nach dem Bericht des Vorsitzenden war Zeit für Diskussionen. Die Mitglieder unterstrichen dabei unter anderem wie schön sie die Beteiligung der Kinder fanden. Diese hatten das Glockenprojekt unter anderem auf Bildern festgehalten. „Die Kirche gehört ins Dorf und keiner möchte sie missen“, unterstrich Pfarrer Hans-Christof Rösner am Donnerstagabend.

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