1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Salzwedel

Förderschulen Salzwedel: Die Sporthalle soll im Herbst fertig sein

Erstellt:

Von: Arno Zähringer

Kommentare

Baustelle Gebäude
Rund drei Millionen Euro wird der Neubau einer Sporthalle am Förderschulstandort in Salzwedel kosten. Ende des Jahres soll das Projekt abgeschlossen sein und den Schülern der Förderschule für Geistig- und der Förderschule für Lernbehinderte ab 2023 zur Verfügung stehen. © Zähringer, Arno

Rund drei Millionen Euro kostet der Neubau einer Sporthalle für die Förderschule für Geistig- und der Förderschule für Lernbehinderte in Salzwedel. Die Arbeiten für das Projekt liegen im Zeitplan, Einweihung soll 2023 sein.

Salzwedel – Es ist das momentan größte Investitionsprojekt des Altmarkkreises: Der Neubau einer Sporthalle für die Förderschule für Geistig- und der Förderschule für Lernbehinderte am Standort Salzwedel. Rund drei Millionen Euro wird das Projekt kosten, für das der Landkreis Zuschüsse aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes in Höhe von 1,8 Millionen Euro erhält. Der Rest wird aus Eigenmitteln bestritten.

Der Abschluss ist im September

Dank der milden Temperaturen liegen die Arbeiten im aktuellen Bauzeitenplan. Läuft alles wie vorgesehen, sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres (angestrebt wird September) abgeschlossen sein. Die geplante Nutzungsfreigabe für den Schulbetrieb ist auf das erste Quartal kommenden Jahres datiert. Von dem Neubau profitieren können dann nicht nur die rund 200 Schüler der beiden Einrichtungen, sondern wie bisher wird die neue Halle auch wieder für den Vereins- und Freizeitsport freigegeben.

Gegenwärtig führt das Gewerk Rohbau die vorbereitenden Arbeiten für das Gießen der Bodenplatte aus. Dazu werden Stahlbaumatten für die notwendige Bewehrung in der Bodenplatte gelegt. „Das Gießen der Bodenplatte erfolgt in dieser Woche in zwei Abschnitten – zuerst der Hallenbereich und dann der Bereich des Sozialtraktes“, berichtet Birgit Eurich vom Presseteam des Landkreises auf Anfrage der AZ.

Schild
Im Februar vergangenen Jahres haben die Arbeiten an der Amtsstraße begonnen. © Zähringer, Arno

Mitte Februar soll dann die Lieferung und Montage des Trapezbleches für die Dachtragschale erfolgen. Nach der Montage des Trapezbleches takten dann weitere Gewerke auf der Baustelle ein. In der Welle des Trapezbleches wird die Elektrofirma die notwendigen Elektroleitungen verlegen, bevor im März dann die Dacharbeiten beginnen sollen.

„Von der Planung und Errichtung über die Nutzung hin zum Rückbau sind eine Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen sowie eine möglichst geringe Belastung des Naturhaushalts anzustreben“ – so weisen es die Zuwendungsbedingungen des Förderbescheides aus.

Eine Gesamtfläche von 841 Quadratmetern

Der Bau ist in ähnlicher Größe wie die frühere Bestandssporthalle konzipiert. Die Größe des Bauwerkes beträgt 29 mal 29 Meter mit einer Gesamtfläche von 841 Quadratmetern. Davon bemisst die Einfeldhalle 16 mal 29 Meter mit einer Höhe von acht Metern; der Umkleide- und Sanitärbereich umfasst 13 mal 29 Meter.

Der neue Hallenkörper ist um 180 Grad gedreht worden, sodass nunmehr der Zugang von der Straße her erfolgen kann. Der Flachbau wird mit dem Umkleide- und Sanitärbereich barrierefrei ausgeführt.

Die Planungen des Projekts wurden Ende 2019 abgeschlossen, die Baugenehmigung erfolgte am 25. März 2020. Am 15. März vergangenen Jahres begannen die Abbrucharbeiten des aus den 1970er-Jahren stammenden Gebäudes. Mit den Rohbauarbeiten ist dann Anfang August begonnen worden.

Die beengten Platzverhältnisse erforderten, dass die Rohbauarbeiten überwiegend in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden müssen. Die Grundsteinlegung für das Vorhaben erfolge schließlich am 15. September 2021.

Auch interessant

Kommentare