VKWA kann ursprünglichen Zeitplan beim Anschluss von Ritze ans Klärwerk Salzwedel nicht halten

Arbeiten dauern bis Mitte 2019

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Ritze soll ans Klärwerk Salzwedel angeschlossen werden. Das Projekt dazu hat offiziell gestern begonnen. Die Arbeiten im Dorf selbst beginnen nach aktueller Planung aber erst Ende August, ziehen sich dafür jedoch bis Mitte 2019 hin.

Ritze / Salzwedel. Das Abwasserprojekt des VKWA (Verband Kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung) in Ritze hat zwar gestern offiziell begonnen, Einwohner und Durchfahrende merken davon zumindest verkehrstechnisch erst einmal nichts.

Denn zunächst wird die Druckleitung vom Dorf bis zur VKWA-Kläranlage gebaut. Die Arbeiten im Dorf unter teilweiser Vollsperrung der Straße sollen erst gegen Ende August beginnen, erklärte VKWA-Chef Jens Schütte auf Nachfrage der AZ. Der genaue Termin stehe noch nicht fest.

Der ehrgeizige Plan, Ritze bis Jahresende an die Salzwedeler Kläranlage anzuschließen, ist mittlerweile hinfällig geworden. So sei etwa eine Ausschreibung für den Kanalbau im Ort nicht zur Zufriedenheit verlaufen und habe deshalb wiederholt werden müssen, so Jens Schütte weiter. Für die Anwohner hat das insofern Folgen, als dass sich das Projektende auf voraussichtlich Mitte 2019 verschiebt. Entsprechend verlängern sich auch die geplanten Straßensperrungen im Dorf. Der VKWA hat unterdessen mit dem Fördermittelgeber eine entsprechende Fristverlängerung ausgehandelt, erfuhr die AZ gestern.

Die Kanalarbeiten im Ort sind in drei Bauabschnitten vorgesehen. Schmutz- und Regenwasser sollen künftig getrennt werden. Wo es notwendig ist, sind neue Hausanschlüsse geplant. Einwohner, deren Häuser weiter weg von der Straße liegen, müssen zudem Sorge dafür tragen, ans Netz zu kommen. Der VKWA könne in diesen Fällen vermitteln, sagt Jens Schütte.

Von Jens Heymann

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