Aquarium zum Innehalten

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Alexandra Obier (v.r.), Carolin Steinfeld und Doreen Lahl-Mollenhauer an der Anmeldung im neugestalteten Foyer des Salzwedeler Krankenhaus. Nach drei Monaten Umbauzeit erstrahlt der Eingangsbereich deutlich patientenfreudlicher als bisher.

Salzwedel – Von Henning Lehmann. Ein Aquarium zum Innehalten sowie ein großer übersichtlicher Emfangstresen – die Besucher und Patienten des Salzwedeler Krankenhauses erwartet seit gestern offiziell ein völlig umgestaltetes Foyer. Doreen Lahl-Mollenhauer, Carolin Steinfeld und Alexandra Obier vom Altmark-Klinikum stellten nach den dreimonatigen Umbauarbeiten gestern im Rahmen eines Pressegespräches den neuen Eingangsbereich des Hauses an der Brunnenstraße vor.

Dabei fällt den Besuchern sofort auf, dass die frühere Caféteria verschwunden ist. Auf Speisen und Getränke müssen die Gäste sowie Patienten aber nicht verzichten. Die ehemalige Mitarbeitercaféteria des Klinikums baute das Unternehmen um und aus. Etwa 50 Gäste finden in dem Gastronomieraum Platz. Doch das ist nicht die einzige Neuerung nach dem dreimonatigen Umbau. Im Eingangsbereich steht auch ein neuer Empfangstresen. Das Dienstpersonal gibt den Besuchern und den aufnehmenden Patienten Hinweise, wie sie zu den jeweiligen Stationen oder Ärzten sowie in die Untersuchungsbereiche kommen.

Auf dem Platz der früheren Caféteria befinden sich nach dem Umbau zwei getrennte Aufnahmebüros für die Klinikum-Patienten sowie ein heller, großer und freundlicher Warteraum. Zu dem offenen Ambiente gehört ein großes Aquarium, dass zum Betrachten einlädt und die Wartezeit der Patienten und Besucher verkürzen soll, informierte Carolin Steinfeld von der Geschäftsleitung des Altmark-Klinikums.

Die beiden getrennten Aufnahmeplätze sorgten gegenüber dem früheren Anmeldebereich, der nun ganz der Radiologie zur Verfügung steht, für eine deutlich verbesserte Privatsphäre der Patienten. Über ein Lichtsignal, das sich über den jeweiligen Türen befindet, ist eine Einzelbetreuung abgesichert. Er ist mit dem früheren Warte- und Anmeldebereich nicht mehr zu vergleichen. Für das Wohl der Klinik-Patienten und Besucher hat das Unternehmen etwa 120 000 Euro ausgegeben.

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