Mit Hilfe von EU-Fördergeldern sollen noch mehr Einheimische mit ins Boot

Anschubhilfe für das Salzwedeler Kunsthaus

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Das Salzwedeler Kunsthaus soll noch mehr mit Leben erfüllt werden. Dafür gibt es finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union.

Salzwedel. Das im August eröffnete Salzwedeler Kunsthaus im einstigen Lyzeum bekommt finanzielle Hilfe von der Europäischen Union. Aus dem Fördertopf Leader sollen 70 000 Euro fließen, wenn das Land der Prioritätenliste der Aktionsgruppe „Mittlere Altmark“ zustimmt.

Auf diesem Papier, das in dieser Woche beschlossen wurde, steht das Kunsthaus an erster Stelle. Hinzu kommt ein Eigenanteil der Kunststiftung von rund 17 500 Euro. Mit dem Geld soll der Standort für Kunst, Kultur und Bildung mit Leben erfüllt werden. Dabei wird auf die Ideen der Einheimischen gesetzt. Diese können sich bei den Kunst-Höhepunkten mit einbringen.

Ebenfalls weit vorne auf der Förderliste steht der Kultur-Eigen-Betrieb. Die Mitarbeiter wollen an dem Kommunikations- und Marketingkonzept „Die Zeit der Renaissance in Salzwedel“ arbeiten. Dafür sind 16 000 Euro an Fördermitteln vorgesehen. Der Eigenanteil liegt bei 4000 Euro. Dabei blicken die Verantwortlichen auf 2017. Dann wird das Reformationsjubiläum in Sachsen-Anhalt gefeiert.

Der Traditionsverein Erdöl-Erdgas konnte die Aktionsgruppe mit seinem Konzept ebenfalls überzeugen. In der Hansestadt soll diese Wirtschaftsgeschichte aufgearbeitet werden. Und zwar in Form einer Wanderausstellung. Die Ehrenamtlichen können damit auch in anderen Orten auf die Salzwedeler Tradition hinweisen. Zudem wollen sie Vorträge für Schulklassen halten. Für diese Öffentlichkeitsarbeit wurden 4000 Euro aus dem EU-Topf in Aussicht gestellt. Weitere 1000 Euro will der Verein aus eigener Kraft zusteuern.

Von Christian Ziems

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