Rund 1000 Besucher bei der Ausbildungsmesse in der BBS Salzwedel

Das Angebot ist riesig

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Lisa Block (l.) gibt Tipps und Hinweise zu Jobs bei der Bahn. Am Stand informierten sich Anneke Hauswald und Natalie Jelitto.

Salzwedel. So wie Felix Hofmann aus Mieste ging es wohl vielen jungen Menschen am Sonnabend. Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz konnten die Interessenten aus einer Fülle von Angeboten wählen.

Felix möchte ins Handwerk – und möglichst nicht weit von Zuhause entfernt, erzählt er der AZ. Begleitet wird er von seinen Eltern Jana und Heiko Hoffmann.

Die Unternehmen sind auf der Suche nach Fachkräften. Sie wollen die jungen Menschen ausbilden – noch vor einigen Jahren konnten sie aus dem Vollen schöpfen. Und wählen. Nun suchen sie.

Joachim Gnodtke ließ sich den Blutzucker messen. In Aktion Frauke Horn (am Finger) und Melanie Juschus vom Altmark-Klinikum.

Zum 11. Mal fand die Ausbildungsmesse in Salzwedel statt. Verbunden mit einem Tag der offenen Tür an der BBS. Auch wenn in diesem Jahr etwas weniger Interessenten gezählt wurden als im Vorjahr – mit 1000 Besuchern wurde ein gutes Ergebnis erreicht, so die Vertreter der Agentur für Arbeit als Organisator der Messe. Es gehe darum, die jungen Leute für einen Ausbildungsberuf in der Altmark zu gewinnen. Die Palette ist riesig. „Entscheidend werde sein, dass sich die jungen Menschen wohlfühlen und später mit dem Lohn auch gut leben können“, hörte man immer wieder. Eine Fachkraft als solche zu bezahlen – daran werden sich alle Unternehmen gewöhnen müssen.

Hugo, der sprechende Roboter, war sehr neugierig. Auch Familie Lieske aus Apenburg (l.) unterhielt sich mit dem Gesellen.
Rund 1000 Besucher kamen zur Ausbildungsmesse.

Es waren rund 80 Aussteller vor Ort. Aus der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst. Die Bäckerei sucht ebenso wie die Polizei Nachwuchs. Und vor allem auch die sozialen Bereiche – wie Altenpflege und Krankenhaus. Übrigens: Ab Herbst werden an der BBS auch Altenpflegerinnen und Altenpfleger ausgebildet.

Hugo, der sprechende Roboter, war die ganze Zeit mit dabei, kam mit Ausstellern und Gästen ins Gespräch. Die Kinder staunten und hatten so große Augen wie der Roboter.

Trotz vieler freier Ausbildungsplätze war das Interesse groß. Statt nur zu nehmen kann man jetzt auswählen.

Von Harry Güssefeld

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