Nur noch die engsten Angehörigen

Altmark-Klinikum schränkt Besucherströme ein

Es sollen weniger Besucher in die Krankenhäuser Salzwedel (Foto) und Gardelegen kommen. Hintergrund sind ansteckende Krankheiten und Lieferengpässe bei Schutzmitteln.
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Es sollen weniger Besucher in die Krankenhäuser Salzwedel (Foto) und Gardelegen kommen. Hintergrund sind ansteckende Krankheiten und Lieferengpässe bei Schutzmitteln.

Salzwedel / Gardelegen – Corona-Virus: Im Altmarkkreis Salzwedel gibt es den ersten bestätigten Fall (siehe Seite 1). Allerdings ist medizinische Hilfe auch bei anderen Viruserkrankungen nötig, die ebenfalls ansteckend sind.

„Die Krankenhausleitungen sehen sich angesichts der bundesweiten Lieferengpässe von Desinfektionsmitteln und Schutzkleidungen (Besucherkittel, Mundschutz, Handschuhe, Masken) verpflichtet, die sonst offene Besuchsmöglichkeit zu regulieren“, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums, die gestern veröffentlicht wurde.

Dies bedeutet konkret: Ab sofort und bis auf Weiteresdürfen nur die engsten Verwandten beziehungsweise Angehörige ersten Grades in die Kliniken, um Besuche abzustatten. „Wir haben Grippezeit und somit behandeln wir zunehmend Patienten mit Influenza-Viren“, machte Dr. Michael Schoof, Medizinischer Geschäftsführer der Altmark-Klinikum gGmbH deutlich. Mit der Maßnahme sollen Ansteckungsmöglichkeiten weitestgehend unterbunden werden.

Die Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Salzwedel hat so eine Besuchersperre bereits am Dienstag verhängt, wie ebenfalls gestern seitens des Altmark-Klinikums informiert wurde. Hintergrund ist Influenza A. Die Konsequenz: Nur noch Eltern dürfen ihre Kinder besuchen.  cz

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