Saisonstart für Ende Mai geplant

Programm der Altmark-Festspiele offenbart Optimismus

Ein Konzert in der Salzwedeler Marienkirche.
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„In besseren Welten“ lautet das Motto der diesjährigen Altmark-Festspiele. Vorbehaltlich der weiteren Corona-Entwicklung sind sie vom 29. Mai bis zum 11. September geplant und haben für anspruchsvolle Liebhaber klassischer Musik wieder einiges zu bieten.

Die Saison der Altmark-Festspiele, so wie sie bislang unter Vorbehalt der weiteren Entwicklungen geplant ist, dauert vom 29. Mai bis zum 11. September und hat für anspruchsvolle Liebhaber der klassischen Musik viel zu bieten.

Salzwedel / Altmark (von Kai Zuber) – „Voller Optimismus blicken wir nach vorn und freuen uns auf den Festspielsommer 2021. Im letzten Jahr haben wir alle erfahren, wie sensibel und Kostbar Kunst und Kultur sind. Wir alle – auf und hinter der Bühne – freuen uns auf die persönlichen Begegnungen mit unseren Besuchern“, betont Reinhard Seehafer, Intendant der Altmark Festspiele. Passend dazu wurde daher auch das Motto gewählt: „In besseren Welten“.

Vorstart bei den Altmark-Festspielen ist der 22. Mai. Am Pfingstsamstag um 15 Uhr startet in Hohengrieben das Pfingstfest mit beschwingten finnischen Tangos und weiteren musikalischen Höhepunkten. Heidi Luosujärvi und Petteri Warris sind am Akkordeon zu erleben. Am 23. Mai, dem Pfingstsonntag, ist dann ab 20 Uhr in Klötze in der Algenfarm Roquette ein „Pas des Deux im Grünen“ angesagt. Werke von Händel, Bartok, Elgar, da Vinci und anderen Meistern werden erklingen. Das „Duo Arparimba“ mit Babette Haag, Marimbaphon, und Gudrun Haag, Harfe, verzaubert das Publikum.

Mozart zum Auftakt

Am Sonnabend, 29. Mai, gastiert ab 17 Uhr in Gardelegen, Marienkirche, beim diesjährigen Eröffnungskonzert der Altmark Festspiele der Wiener Concert-Verein mit Gil Garburg und Sivan Silver am Klavier und Reinhard Seehafer als Dirigent. Zu hören ist vom Intendanten die Amadeus-Fantasy op. 28, das Konzert für Klavier zu vier Händen C-Dur, op. 153 von Carl Czerny sowie die Symphonie C-Dur, KV 425, „Linzer“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Weitere Saisonhöhepunkte: Michael Rotschopf liest am Sonnabend, 19. Juni, ab 14.30 Uhr im Jagdschloss Letzlingen aus „Warum ich kein Christ bin“ des britischen Philosophen, Mathematikers und Nobelpreisträgers Bertrand Russell aus dem Jahre 1927.

Klassik und Natur

Am Sonntag, 20. Juni, gibt es ab 14 Uhr auf Gut Zichtau ein Swing-Wandelkonzert mit der „Transit Band Leipzig“ und am Sonnabend, 26. Juni, fällt um 20 Uhr in der Alten Burg Apenburg der Startschuss für die Lichternacht mit Klassik und Natur: Mitglieder der Staatskapelle Berlin spielen von Ludwig van Beethoven die Sonate F-Dur für Horn und Klavier op. 17, von Reinhard Seehafer das Concertino del Sestetto op. 68 und von Franz Schubert das berühmte Forellenquintett A-Dur, D 667.

„Für weitere Details warten wir derzeit noch die behördlichen Verfügungen ab, doch grundsätzlich blicken wir optimistisch in die kommende Saison“, sagte Carmen Seehafer, Ehefrau des Intendanten gegenüber der AZ.

Bei der Kartenbestellung werden die Kontaktdaten erfasst und während der Veranstaltungen gilt ein ausgeklügeltes Hygiene-Konzept.

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