Wahlkreis wird mit mindestens zwei Politkern im Bundestag vertreten sein

Bundestagswahl 2021 in der Altmark: das vorläufige Ergebnis

Auszählen von Wählerstimmen
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Auch das Auszählen der Stimmen gehört zu den Aufgaben eines Wahlhelfers.
  • Ulrike Meineke
    VonUlrike Meineke
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Der Wahlkreis 66 Altmark wird in der neuen Legislaturperiode von mindestens zwei Politikern im Deutschen Bundestag vertreten.

Altmark. Das Direktmandat sicherte sich gestern Dr. Herbert Wollmann (SPD) aus Stendal. Der 70-jährige Arzt setzte sich deutlich mit 27,5 Prozent der Erststimmen gegen den Klötzer Uwe Harms (CDU/21,8 Prozent) durch, dicht gefolgt von Arno Bausemer aus Stendal (AfD/19,4 Prozent). Während Harms den Sprung in das Bundesparlament auch über die Landesliste seiner Partei verfehlte (Platz 7), muss Bausemer noch zittern. Sein Einzug (Listenplatz 3) war gestern am späten Abend noch unsicher. Mit seinem sicheren Listenplatz 1 bleibt indes der FDP-Kandidat Dr. Marcus Faber aus Stendal weiter im Bundestag – im Gegensatz zu dem bisherigen Bundestagsmitglied der Linken, Matthias Höhn. Trotz Listenplatz 4 schaffte es der Magdeburger nicht. Als Direktkandidaten erhielten Höhn 10,4 und Faber 8,5 Prozent. Der Grünen-Bewerber Gregor Laukert konnte nur 4,3 Prozent und damit weniger als der Salzwedeler Nils Krümmel (Freie Wähler/5,2 Prozent) auf sich vereinen.
Bei den Zweitstimmen hatte im Wahlkreis 66 Altmark ebenfalls die SPD die Nase vorne (27,4 Prozent), gefolgt von CDU (20,9) und AfD (19,15). Auf die Linken entfielen 9,6, auf die FDP 8,7 und auf die Grünen nur 5,4 Prozent der Stimmen.

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