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Altmärker befragt: „Endlich wieder ohne Corona“

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Von: Arno Zähringer, Holger Benecke

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Detlef Wunberger will mehr Geld für Rentner. © Zähringer, Arno

Und schon wieder ist ein Jahr (fast) vorbei. Noch wenige Stunden, dann ist 2021 nur noch ein geschichtlicher Abschnitt im Zeitenbuch der Menschheit. 2022, das Neue dringt herein mit Macht, würde Friedrich Schiller sagen, birgt zwar Unbekanntes, doch die Zukunft ist nun einmal ungewiss.

Salzwedel - Deshalb ist ein Jahreswechsel immer auch mit Wünschen, Hoffnungen und auch Vorsätzen verbunden. Darum hat die Altmark-Zeitung Menschen befragt, was sie sich vom neuen Jahr erhoffen, wünschen, erwarten.

„Ich möchte, dass wir eine Regierung haben, die auch regiert, und Pandemie-Maßnahmen ergriffen werden, die Sinn machen“, sagt Fotografenmeister Detlef Wunberger aus Salzwedel. Auch sollte damit aufgehört werden, das Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Dagegen gelte es, an die Rentner zu denken, denen nur eine kleine Rente zur Verfügung steht und dringend eine Erhöhung benötigten. Außerdem sollten die Politiker in Bund und Land aufhören, sich ständig die Diäten zu erhöhen.

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Nadine Sinhuber hofft auf Planungssicherheit. © Zahn, Lydia

Dass die Corona-Maßnahmen endlich ein Ende haben, wünscht sich Nadine Sinhuber. Gerade im Einzelhandel sei es wichtig, Planungssicherheit zu haben. „Wir können beispielsweise keine Modenschauen planen, weil wir nicht wissen, wie es weiter geht.“ Persönliche Vorsätze für 2022 hat die Geschäftsfrau nicht, denn das könne man das ganze Jahr über machen. „Wenn ich mir etwas vornehme, dann geht das auch im Juni“, sagt Sinhuber.

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Jost Fischer setzt auf Dank und Respekt. © Zahn, Lydia

Für Jost Fischer, Chef der örtlichen Werbegemeinschaft, ist es wichtig, dass wegen der Corona-Pandemie die Gesellschaft nicht weiter gespalten wird. Zudem hofft er, dass die Menschen den Vertretern von Polizei, Feuerwehr oder den im Gesundheitswesen Tätigen auch 2022 weiterhin ihren Respekt und großen Dank entgegenbringen.

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Charlotte Knappstein wünscht sich Frieden. © Freier Mitarbeiter

Sängerin, Schauspielerin und Theaterpädagogin Charlotte Knappstein wünscht sich für 2022 Frieden und Gesundheit für die Menschheit. „In unseren Familien und in der Gesellschaft können wir wieder aufeinander zugehen und auf diese Weise ein wertschätzendes Miteinander leben“, sagt sie. Persönlich freut sie sich auf die Umsetzung neuer künstlerischer Projekte und darauf, „meine Begeisterung mit anderen zu teilen“.

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Cornelia Wiechmann hat noch viel vor. © Heymann, Jens

Auch Märchenpark-Chefin Cornelia Wiechmann wünscht sich, dass „der ganze Corona-Kram“ bald zu Ende ist. Denn sie hat jede Menge Ideen und noch viel vor auf dem Gelände an der Warthe – zum Beispiel dort wieder ein Weihnachtsfest ausrichten. „Ich wünsche mir, dass alle – Familie und Bekanntenkreis – im neuen Jahr gesund und munter bleiben“, steht jedoch für Cornelia Wiechmann an erster Stelle ihrer Wünsche.

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Christian Thamm will zur Kaisermania. © Benecke, Holger

Christian „Private“ Thamm, Einsatzmann beim Technischen Hilfswerk in Salzwedel, wünscht sich für 2022 keine Katastrophen wie in diesem Jahr das Hochwasser im Ahrtal. Gesundheit für die Familie, die Kinder, für alle Menschen, will auch Thamm, dass die Corona-Pandemie bald ausgestanden ist. Und verbindet damit auch einen ganz persönlichen Wunsch: Er möchte im August nächsten Jahres zum Roland-Kaiser-Konzert ins Sächsische fahren. „Ich wünsche mir, dass die Corona-Auflagen vorbei sind, und dass ich im Lotto gewinne“, schmunzelt Christian Thamm bescheiden.

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Heinz-Dietrich Jürges will abnehmen. © Freier Mitarbeiter

Musikexperte, Cineast und Salzwedeler Urgestein Heinz-Dietrich „Dubcek“ Jürges will, dass „alle wieder etwas relaxter werden“ und sich deshalb impfen lassen, „damit der Frust nachlässt“. Corona ist auch für ihn das Thema. Und er will nach dem üppigen Weihnachtsfest wieder etwas abnehmen im neuen Jahr. Begonnen hat er schon: „Ich habe mich auf die Waage gestellt und bin zufrieden.“

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Gerhard Krause will über die Alpen marschieren. © Holger Benecke

Gerhard „Keiler“ Krause hadert mit der Pandemie und der gegenwärtigen Situation: „Die schöne Zeit, wo alle offen, ehrlich und kameradschaftlich miteinander umgegangen sind, ist vorbei“, bedauert er. Natürlich wünscht auch er sich, dass die Familie und die guten Freunde gesund bleiben. Persönlich will er im nächsten Jahr wieder zu einer neuen Bergtour aufbrechen. „Zu Fuß über die Alpen in frischer Luft und purer Natur“, machen sich bei dem unverwüstlichen Gerhard Krause Vorfreude und Optimismus breit.

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