Bürgerholz: BUND hat sich mit neuem Eigentümer vorerst arrangiert

Alles fast beim Alten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kann bislang weiterhin im Hoyersburger Bürgerholz aktiv sein. Gespräche seien mit dem neuen Eigentümer aus Nordrhein-Westfalen gelaufen. Dazu gehört auch der Unterhalt des Bohlenstegs. Fotos: J. Heymann / Archiv
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kann bislang weiterhin im Hoyersburger Bürgerholz aktiv sein. Gespräche seien mit dem neuen Eigentümer aus Nordrhein-Westfalen gelaufen. Dazu gehört auch der Unterhalt des Bohlenstegs.
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Hoyersburg / Brietz. Nach den heißen Diskussionen im Vorjahr ist es nach dem Verkauf des einst städtischen Bürgerholzes bei Hoyersburg an eine nordrhein-westfälische Immobiliengesellschaft deutlich ruhiger geworden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der seit Jahren im Bürgerholz aktiv ist, hat sich mittlerweile mit dem neuen Eigentümer verständigt und „Perspektiven im Sinne des Naturschutzes ausgelotet“, wie Dieter Leupold, Projektkoordinator Grünes Band, der Altmark-Zeitung kürzlich auf Nachfrage mitteilte. So sollen auch die bekannten BUND-Veranstaltungen weiterlaufen, wie beispielsweise als Nächstes der sogenannte Lichtergang, eine Dezember-Abendwanderung im Bürgerholz zum Jahresabschluss.

Ute Machel (r.) vom BUND hilft einer ehrenamtlichen Helferin beim Schneiden von Weidenstecklingen an den Brietzer Teichen.

Der vor einiger Zeit teilweise sanierte Bohlensteg werde ebenfalls weiterhin unterhalten, ergänzt Leupold. Zum noch nicht hergerichteten Teil könne er hingegen nichts sagen. Veranstaltungen des BUND müssen im Vorfeld beim Eigentümer angekündigt werden, dann gebe es keine Probleme, hieß es. Und weiter: „Wir vom BUND fühlen uns da schon verantwortlich im Sinne einer guten Lösung für die Besucher“, erklärte Dieter Leupold.

Er und Kollegin Ute Machel kümmerten sich zusammen mit einigen Freiwilligen am Wochenende an den Brietzer Teichen um Pflegearbeiten. Sie schnitten Weidenstecklinge und kontrollierten Wasserpegel. Mit dem Wetter hatten die Anwesenden Glück und Pech zugleich, denn obwohl es nicht wie später am Nachmittag regnete, waren die Temperaturen doch eher im ungemütlichen Bereich.

Von Jens Heymann

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