Gefahrenabwehrverordnung grenzt Gebiet ein, macht aber keinen Unterschied zwischen Rassen

Salzwedel: Alle Hunde müssen an die Leine

+
Hund bleibt Hund: Im Stadtkern immer an der Leine. Die Gefahrenabwehrverordnung macht keinen Unterschied zwischen Größe und Rasse.

Salzwedel. Viele Salzwedeler wissen nicht – oder wollen es nicht wissen – wo bzw. ob sie ihren Hund an der Leine führen müssen. „Da hilft die Gefahrenabwehrverordnung weiter“, kommentiert Stadtsprecher Andreas Köhler.

Diese regelt im Paragraph 4 (Tierhaltung) wo der vierbeinige Freund nicht nur bei Fuß, sondern auch an die Leine genommen werden muss.

In dem grün eingerahmten Gebiet sind Hunde in Salzwedel laut Gefahrenabwehrverordnung generell anzuleinen. Aber wenn Sie von der Neutor- auf die Reimannstraße abbiegen, können Sie ihren Hund von der Leine lassen.

Generell unterscheidet die Gefahrenabwehrverordnung nicht zwischen Größe und Rassen der Tiere – auf gut Deutsch: Hund bleibt Hund. Dabei ist es auch egal, von wem Willi Wüff gassi geführt wird – verantwortlich für das Tun der Tiere ist immer jener Mensch, der gerade das andere Ende der Leine in der Hand hält. Und der muss aufpassen, dass sein bzw. das ihm anvertraute Tier nicht unbeaufsichtigt umherläuft und eventuell andere Hunde oder gar Menschen anfällt.

Im Umkreis von 70 Meter um Schulen, Kindertagesstätten, Spiel-, Sport- und Bolzplätzen sind Hunde generell anzuleinen. Ebenso wie bei öffentlichen Veranstaltungen. Zudem gibt es in der Hansestadt ein durch den Stadtrat mit der Gefahrenabwehrverordnung festgelegtes Gebiet – siehe nebenstehende Karte – in dem ein generelles Anleingebot gilt. Dienst- und Rettungshunde sind davon natürlich ausgenommen.

Auch der Hundekot wird in der Satzung angesprochen. So sind Halter bzw. die Führer der Tiere verpflichtet, zu verhüten, dass ihr Hund Straßen und Anlagen verunreinigt. Kann dies nicht verhindert werden, ist Fiffies Hinterlassenschaft einzusammeln.

Von Holger Benecke

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare