Stadtratsfraktion macht gegen Langzeitparker am Bahnhof mobil / Idee: Gebühren für mehr als zwölf Stunden

AfD: Am Wochenende mehr als die Hälfte der Fläche in Salzwedel belegt

Diesen Anblick dürften die AfD-Politiker im Sinn gehabt haben, als sie im Februar die Autos zählten.
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Diesen Anblick dürften die AfD-Politiker im Sinn gehabt haben, als sie im Februar die Autos zählten.

Salzwedel – Obwohl es entlang der Bahnhofstraße in Salzwedel viele Parkplätze gibt, sei es doch immer wieder schwierig, einen freien zu finden – meint jedenfalls die AfD-Stadtratsfraktion und will das kostenlose Langzeitparken abschaffen.

Über dieses Ansinnen soll nun nach dem Willen der Fraktion demnächst in der Stadtpolitik gesprochen werden.

Die rund 130 Parkplätze würden schon seit längerer Zeit von Langzeitparkern besetzt, heißt es weiter. Auch Fahrzeuge ohne Kennzeichen seien dort schon gesehen worden. Pendler und Tagesausflügler würden sich immer öfter beschweren, wird als Argument aufgeführt.

Damit das Parkproblem auf der öffentlichen Stellfläche westlich des Salzwedeler Bahnhofs nicht als subjektive Einschätzung abgetan wird, haben die AfD-Politiker bereits im Februar vor Ort nachgezählt. So seien an einem Donnerstag spät abends nach dem letzten Zug noch immer 51 Parkplätze belegt gewesen. Den darauffolgenden Freitag hätten die AfD-Kontrolleure 73 Fahrzeuge vorgefunden und am Sonntag kurz nach Mitternacht 81 Autos.

Das Fazit der AfD-Stadtratsfraktion: Langzeitparker verringerten die verfügbaren Abstellplätze um eine große Anzahl, sodass andere Gäste eingeschränkt würden.

Die Politiker schlagen nun vor, für das Parken ab zwölf Stunden eine Gebühr einzuführen. Pendler, die diese Zeit nicht überschreiten, sollen mit einer entsprechenden Karte als Parkscheibe von zusätzlichen Gebühren verschont bleiben.  hey

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