Präziser Arbeitsplan für 2019 für die Stadtverwaltung

Die ältesten Laternen glimmen in Wistedt

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Wistedt hat die älteste Straßenbeleuchtung im Raum Osterwohle. Eine neue ist für den Haushaltsplan 2019 eingereicht.

Osterwohle. Wegebau, Gerätehäuser, Denkmale, Trauerhallen, Spielplätze und Brücken – Osterwohles Bürgermeister Jürgen Bangemann hat einen umfangreichen Plan aufgestellt, was im nächsten Jahr in den zu Osterwohle gehörenden Dörfern zu tun ist.

Der Ortschaftsrat hat dem zugestimmt. Das Arbeitspapier liegt bereits bei der Verwaltung im Salzwedeler Rathaus. Denn: Bis Ende August muss alles, was in den Stadt-Haushalt 2019 einfließen soll, bei der Kämmerei auf dem Tisch liegen.

Was Bangemann am meisten ärgert, sind jene Grundstückseigentümer, die einfach abgehauen sind und sich nun nicht mehr um ihre Häuser kümmern. Dabei nennt er zum Beispiel die ehemalige Gaststätte in Bombeck. Kein schönes Bild für das Dorf und es behindert bei der Weiterentwicklung der Ortschaft. Denn dabei sind dem Rat die Hände gebunden.

Eines liegt dem Bürgermeister besonders am Herzen: die Straßenlampen. Die ältesten Modelle stehen im Ortsteil Wistedt. Weiter auf dem Bangemann-Plan: Die Kriegerdenkmale benötigen eine Schönheitskur. Die Bushaltestellen benötigen frische Farbe, kleine Dachreparaturen und neue Papierkörbe. An den Trauerhallen sind Ausbesserungsarbeiten ebenso zu erledigen wie an den Feuerwehrgerätehäusern. Dabei ist immer noch unklar, ob der Schlauchturm in Gerstedt nun gesperrt ist oder nicht. Auch der Steg über die Dumme am Pegelhäuschen nach Tylsen und die Bombecker Brücke sind nicht im besten Zustand.

Von Holger Benecke

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