Todesfahrt zum Polenmarkt: Altmärker unter Schock

Acht schwer Verletzte noch in der Klinik

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Ein Clio war bei Friesack frontal in einen Salzwedeler PVGS-Bus gekracht war. Bus- und Pkw-Fahrer starben.

hob Friesack / Altmark. Noch immer liegen acht schwer verletzte Altmärker des dramatischen Busunglücks vom Sonnabend bei Friesack in verschiedenen Krankenhäusern.

Als auf der Bundesstraße 5 im brandenburgischen Havelland gegen 7.20 Uhr ein Renault Clio frontal in den Bus der Salzwedeler Personenverkehrsgesellschaft (PVGS) krachte, starben der 25-jährige Pkw-Lenker aus dem Havelland und der 38-jährige Busfahrer aus Kalbe (wir berichteten). Sämtliche Bus-Insassen, die 53-jährige Beifahrerin und alle 46 Passagiere wurden verletzt – sieben Mitreisende und die Beifahrerin schwer. Es sind jene, die noch in den Krankenhäusern liegen. Die Reisegruppe, die zu einem Polenmarkt in Pomellen wollte, bestand aus Männern und Frauen aus Klötze, Oebisfelde, Mieste, Solpke, Letzlingen und Gardelegen.

„Auch wenn einige Fahrgäste zur Beobachtung auf der Intensivstation lagen, so ist niemand lebensbedrohlich verletzt worden“, sagte gestern PVGS-Chef Roland Lehnecke. Er und der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Michael Ziche, hatten die Verletzten am Sonntag in den Kliniken besucht und ihnen alle erdenkliche Hilfe angeboten. 38 von ihnen konnten die Krankenhäuser am Sonntag bereits wieder verlassen. Die acht Schwerverletzten werden an Brüchen, Stauchungen und Prellungen behandelt, weiß Lehnecke.

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