Demonstration für zügige A 14-Fertigstellung

A 14-Brückenbau startet: Arbeiten am Abschnitt zwischen Wittenberge und Seehausen

Wirtschaftsvertreter der Altmark und Prignitz demonstrieren in Wittenberge für eine zügige A 14-Fertigstellung.
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Wirtschaftsvertreter der Altmark und Prignitz demonstrieren in Wittenberge für eine zügige A 14-Fertigstellung.

Wittenberge/Altmark – Es geht weiter Richtung Norden. Am 16. Oktober wird bei Wittenberge der erste Spatenstich für den nächsten Abschnitt der A 14-Nordverlängerung gesetzt.

Mit dabei sind Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sowie offizielle Vertreter der Länder Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Der Abschnitt von der Anschlussstelle Seehausen-Nord bis zur Anschlussstelle Wittenberge mit länderverbindender neuer Elbebrücke wird durch die Fernstraßengesellschaft des Bundes DEGES errichtet.

Er gilt als eines der anspruchsvollsten Vorhaben im Rahmen des A 14-Lückenschlusses und Knackpunkt für das Gesamtprojekt. Lange haben sich Umweltschützer gegen die neue Brücke in dem sensiblen Flussbereich gewehrt. Schließlich wurde ein Kompromiss mit den Planungsbehörden geschlossen. Herzstück des Abschnitts ist das Brückenbauwerk über die Elbe. Der vorliegende Entwurf soll laut DEGES bis Ende des Jahres 2020 verfeinert werden und die Auftragsvergabe im kommenden Jahr erfolgen. Mit Baubeginn sei im Frühjahr 2022 zu rechnen.

In Sachsen-Anhalt wird die Autobahn teilweise auf der Trasse der bisherigen B 189 verlaufen. Dieser Bereich erstreckt sich etwa von der Landesstraße 2 bis nördlich von Geestgottberg. Der Verkehr auf der B 189 soll während der Bauzeit nicht unterbrochen werden, so die Planer.

Deshalb soll zunächst neben der noch vorhandenen Bundesstraße 189 die östliche Richtungsfahrbahn der A 14 errichtet werden. Anschließend werde der Verkehr auf diese Fahrbahn verlegt und dann die westliche Fahrbahn gebaut. VON CHRISTIAN WOHLT

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