Keine Verzögerungen durch Übergang der Zuständigkeit von Land auf Bund

A 14: Arbeiten gehen planmäßig voran

Altmark – Die Arbeiten an der A 14-Nordverlängerung gehen planmäßig voran. Auf Fertigstellungstermine einzelner Abschnitte will sich Bauleiter Steffen Kauert aber nicht festlegen.

So mache beispielsweise auf dem Abschnitt Stendal – Osterburg der schwierige Baugrund teilweise Liegezeiten von 30 Monaten für die zu errichtenden Dämme erforderlich, auf denen die Fahrbahntrasse verlaufen wird. Für das 17 Kilometer lange Folgestück bis Seehausen wurde im Dezember 2020 die Baugenehmigung erteilt. Bis März läuft noch eine Klagefrist. Gibt es keinen Widerspruch, können in diesem Jahr die Bauvorbereitungen beginnen.

Für zwei A14-Abschnitte ist die Deutsche Einheit Fernstraßengesellschaft (DEGES) zuständig. Offizieller Baustart für die Elbebrücke bei Wittenberge und den knapp neun Kilometer langen Abschnitt von der Landesgrenze bis Seehausen war im Oktober 2020. Dort sind jetzt die Archäologen zugange. „Im Frühjahr 2021 werden zudem vorgezogene Landschaftsbaumaßnahmen beginnen“, teilt DEGES-Sprecher Lutz Günther mit. Der Straßenbau soll ab der zweiten Jahreshälfte 2022 starten.

Wann bei Magdeburg der Anschluss an die bisherige A14 hergestellt werden kann, steht noch in den Sternen. Gegen die Pläne für den knapp 11,5 Kilometer langen Abschnitt Dahlenwarsleben – Wolmirstedt hat ein Anwohner geklagt. In ähnlichen Fällen hatten sich die Planungsbehörden mit den Klägern gütlich geeinigt. Ob sich auch diesmal wieder ein Kompromiss finden lässt, wird sich erweisen.

Die A14-Nordverlängerung, genauer gesagt der Lückenschluss zwischen den Autobahnkreuzen Magdeburg und Schwerin, umfasst insgesamt 155 Kilometer. In Sachsen-Anhalt sind jetzt knapp 15 Kilometer des Lückenschlusses befahrbar. Trotz des Übergangs der Verantwortung für den Autobahnbau vom Land auf die neue Autobahngesellschaft des Bundes soll der A14-Bau nahtlos weiter gehen.

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