Der Wald bei Groß Chüden stand in Flammen / Schnell und entschlossen den Garaus gemacht

49 Kameraden ließen dem Feuer keine Chance

Feuerwehr
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49 Feuerwehrleute rückten mit elf Fahrzeugen aus, um den Waldbrand am Weg zwischen Groß Chüden und Ritze zu bekämpfen. Noch immer steht dort eine Brandwache der Riebauer Feuerwehr.
  • VonArno Zähringer
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  • Holger Benecke
    Holger Benecke
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Seit gestern gilt die höchste Waldbrandwarnstufe 5. Um 12.18 Uhr heulten die Sirenen. Ein Waldbrand zwischen Groß Chüden und Riebau war gemeldet worden. Die Feuerwehren Groß Chüden, Jeebel, Pretzier, Riebau, Ritze und Salzwedel rückten mit 49 Kameraden und elf Fahrzeugen aus. Die Lage vor Ort: rund 2000 Quadratmeter hauptsächlich Nadelwald standen in Flammen. 

Teilweise mussten die Kameraden Atemschutzgeräte anlegen, um bis ins Zentrum des Feuers vorzudringen.

Groß Chüden/Riebau - In den gestandenen Kameraden, die Bombeck mitgemacht hatten, kamen die Erinnerungen an den großen tagelangen Waldbrand im Juli 2010 wieder hoch. Auch hier im Wald zwischen Groß Chüden und Riebau musste jeder Tropfen Löschwasser herangeschafft werden.

Kurze Besprechung: Einsatzleiter Andre Diessl (rote Weste) teilt die Löschtrupps und Angriffsgruppen ein.

Zugführer Andre Diessl übernahm die Einsatzleitung und koordinierte die Kräfte. Die griffen den Brandherd routiniert und entschlossen von allen Seiten aus an. In kurzer Zeit hatten sie es trotz der widrigen Umstände geschafft, den Brandherd einzukesseln, sodass dieser sich nicht ausbreiten konnte.

Im Brennpunkt im Einsatz: Die Jeebeler Feuerwehr bringt ihr Löschfahrzeug in Stellung, um dann in den völlig verqualmten Wald gegen das Feuer vorzurücken.

Trotz des Aufatmens hatten die Feuerwehrleute bis in den Nachmittag zu tun, um den Glutnestern im Waldboden den Garaus zu machen. Nichtsdestotrotz ließ die Truppe nach ihrem Abzug die Feuerwehr Riebau als Brandwache zurück. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, schätzte Einsatzleiter Andre Diessl ein und strich den furiosen Einsatz der Männer und Frauen heraus.

Routiniert gehen die Löschtrupps den Brandherd an und haben das Feuer bald unter Kontrolle.
Wichtiges Werkzeug: die Feuerpatsche.

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