Muchow und Fischer bieten idyllische Lage am Jeetze-Ufer an / Politiker erfreut

Direkt an der Jeetze: 30 Plätze für Wohnmobile in Salzwedel möglich

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Stefan Muchow zeigt den Stadträten das Areal für die Wohnmobile.
  • Holger Benecke
    vonHolger Benecke
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Bis zu 30 Stellplätze für Wohnmobilisten direkt an der Jeetze – das war das Ergebnis des gestrigen Treffens der Fraktion „Land bis Stadt“ mit Bürgermeisterin Sabine Blümel und den beiden Geschäftsleuten Stefan Muchow und Jost Fischer. Letztere wollen nämlich ihre Grundstücke dafür zur Verfügung stellen.

Salzwedel – Bereits vor Jahren hatte es einen Vorstoß des Salzwedelers Thomas Wnuck gegeben, auf dem Parkplatz Chüdenwall einige Stellflächen in der Ecke Jeetze-Ufer / Hirtenweg für Wohnmobilisten zu reservieren. Diese Privatinitiative war gescheitert, weil die Stadt ihre Unterstützung versagte. „Wir wollten keinen Parkplatz opfern“, sagte Fraktionschef Wolfgang Kappler. „Und die Vorschläge Stellplätze hinter dem Kulturhaus bzw. auf den Kämmereiteichen einzurichten, waren nicht gewünscht“, ergänzte die Bürgermeisterin.

Stefan Muchow bietet zwölf Stellplätze für Wohnmobilsten am Chüdenwall an.

Nun hat Stefan Muchow, dem auch das Freizeitzentrum am Chüdenwall gehört, einen Teil seines Grundstücks für Wohnmobilstellplätze angeboten. Zwölf an der Zahl hätten zischen Jeetze-Ufer und der Rückseite des Freizentzentrums Platz. Eine Versorgung mit Strom und Wasser wäre kein Problem, die Entsorgungsfrage müsse noch geklärt werden, berichtete er. Die Zufahrt soll nicht über den Chüdenwall-Parkplatz erfolgen, denn das würde mindestens drei Parkplätze kosten. Daher plant Muchow die Zufahrt für die Wohnmobilisten direkt vom Chüdenwall auf sein Grundstück parallel zum Hirtenweg. Die Piste muss allerdings noch befestigt werden.

Die Fraktion „Land bis Stadt“ sah sich auf dem Grundstück von Jost Fischer um: 18 Stellplätze sind dort möglich.

Ein weiterer Stellplatz für bis zu 18 Wohnmobile könnte sofort auf dem Grundstück von Jost Fischer entstehen. „Ich brauche nur zu mähen“, sagte er gestern. Das Areal liegt parallel zur Brückenstraße, reicht bis zum Jeetze-Ufer und kann vom Nachtweidenweg aus befahren werden.

Vorgesehen ist, dass die Wohnmobilisten erst einmal bei Fischer unterkommen, bis Muchow inklusive Entsorgung alles hergerichtet hat. Dann soll zuerst der Muchow-Platz bestückt werden und weitere Touristen aufs Fischer-Grundstück geleitet werden, sind die Absprachen. „Idyllisch im Grünen und am Fluss gelegen und trotzdem nur anderthalb Gehminuten bis ins Stadtzentrum“, strich Jost Fischer den Vorteil der Lage heraus. Zudem liegen zwischen beiden Plätzen ein Getränkemarkt sowie ein Sanitär- und Heizungsbau, bei dem sich die Wohnmobilisten mit Gasflaschen versorgen können.

Zuvor muss das von der Stadtverwaltung geprüft werden und Hinweise auf eventuelle gesetzlich notwendige Veränderungen sollen „auf dem kurzen Dienstweg“ durchgestellt werden, so die Absprachen vor Ort. Dem stimmt auch Wolfgang Kappler zu. Da alles geklärt sei, brauche seine Fraktion keine Anträge stellen. Wann die beiden Wohnmobil-Areale ans Netz gehen können, blieb gestern noch offen.

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