Neue Lampen in Petersmark werden gegenüber des Bürgersteigs montiert

Zweifel, „dass der Fußweg richtig ausgeleuchtet wird“

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Im nördlichen Teil von Petersmark gibt es Streit über neue Lampen. Zwar trauert die Anwohnerschaft den Freileitungen nicht nach. Licht über dem Bürgersteig aber gibt es künftig nicht.

Petersmark. „Das werden Lampen auf der ,Grünen Wiese´“, schmunzelt Heinz-Ulrich Moll. Er spielt auf die Altmark-Kampagne an, dabei plagen den Petersmarker handfeste Zweifel.

Seit nämlich vor etwa vier Wochen die Erdkabel-Verleger eines Energiedienstleisters den alsbald bevorstehenden Abbau aller Stromfreileitungen im nördlichen Teil des Goldbecker Ortsteils ankündigten, sorgt sich der 64-Jährige um künftige Lichtverhältnisse.

„Ich bezweifele, dass der Fußweg richtig ausgeleuchtet wird“, blickt Moll vom Bürgersteig auf die andere Seite der Dorfstraße. In deren Untergrund liegen die Kabel für die neuen Lampen. Rot-weiße Positionsstangen zeigen bereits, von wo das Licht demnächst scheinen wird. „Wir als Anlieger müssen schließlich zuzahlen, da hätte man uns auch vorher mal fragen können“, will der Petersmarker die Angelegenheit am Montag, 22. Juni, 19.30 Uhr, in Goldbecks Gemeinderatssitzung im Petersmarker Dorfgemeinschaftshaus zur Sprache bringen.

Moll habe schon den Bürgermeister informiert. Aber es sei zu wenig Platz auf dem Bürgersteig, habe Torsten Dobberkau erklärt. Von dieser Antwort ist der 64-Jährige nicht überzeugt.

Von Antje Mahrhold

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