Arbeitsstellen laufen aus / Stadt hat keine Lösung / Schließung droht

Zukunft der Info offen

Wolfgang Tramp arbeitet in der Stadtinformation. Wie es ab Oktober weitergeht, ist bisher unklar. Foto: Ziems

Osterburg. Thorsten Schulz (SPD), Mitglied des Osterburger Ortschaftsrates, sprach während der Sitzung am Montagabend im Ratskeller die Stadtinformation an. Deren Zukunft ist offen, da die Maßnahmen für die Arbeitskräfte am 30. September auslaufen.

Eine Antwort, wie es weitergeht, konnte im Rahmen des Ortschaftsrates nicht gegeben werden. Thorsten Schulz unterstrich, dass die Einrichtung für Osterburg wichtig sei und eine Lösung gefunden werden muss. „Dem kann ich nur beipflichten“, so Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose.

Der amtierende Bürgermeister Detlef Kränzel bestätigte gestern gegenüber der Altmark-Zeitung, dass die Stadt derzeit keine Lösung hat. Heißt: Nach derzeitigem Stand bleiben die Türen des Büros am Großen Markt ab Oktober erst einmal geschlossen. Die bisherigen Arbeitskräfte Marianne Wiechert und Wolfgang Tramp sind seit dem 1. Oktober 2008 über eine Ü-50 Maßnahme mit dem Thema Kultur und Tourismus beschäftigt. Diese läuft in Trägerschaft der Stadt, des Jobcenters Osterburg sowie der Umwelt- und Landschaftssanierung Altmark GmbH Beetzendorf. Aber am 30. September ist Schluss, eine Verlängerung wurde abgelehnt, da die finanziellen Voraussetzungen nicht mehr erfüllt werden können. Damit hat Osterburg ein großes Problem – das Aus der Stadtinfo droht. Zwar ist die Verwaltung laut Detlef Kränzel um eine Fortführung bemüht, bisher aber ohne konkretes Ergebnis.

In der Stadtinformation können Besucher einiges Wissenswertes, Interessantes, Aktuelles und Geschichtliches über die Einheitgemeinde erfahren. Außerdem werden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufgezeigt. Ebenso liegen etliche Broschüren aus. Auch Vermittlungen für verschiedene kulturelle Veranstaltungen, Stadtführungen sowie Ausstellungsbesuche gehören dazu.

Von Christian Ziems

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