Wissen, worum es geht

Bei einer Rundreise informierten sich Werbens Stadträte über den Zustand der Gerätehäuser, der Wohnblöcke und der Gemeinschaftsräume.

Behrendorf - Von Jörg Gerber. Im Dorfgemeinschaftshaus von Behrendorf kam am Dienstagabend der Werbener Stadtrat zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen. Zum Auftakt der Tagung wurden Dorfgemeinschaftsräume, Wohnblöcke und Feuerwehrgerätehäuser in Giesenslage, Berge und Behrendorf besichtigt.

Werbens Stadträte sollen wissen, worüber sie reden, so Bürgermeister Dr. Volkmar Haase. Deshalb stand am Dienstagabend auch eine Bereisung auf der Tagesordnung. In Giesenslage, Berge und Behrendorf stehen in der Zukunft einige Investitionen an. Bevor darüber geredet wurde, stand erst einmal die Besichtigung an. 30 Minuten hatten die Räte dabei für jeden Ort eingeplant. So soll beispielsweise in Giesenslage das Gerätehaus verlängert werden. Verlängern heißt dort allerdings nicht neu anbauen, sondern es müsse nur eine Wand und der Fußboden versetzt werden. Die Kameraden wollen dabei ordentlich Hand mit anlegen.

Angeschaut wurde weiter der Wohnblock. Vorhanden sind dort auch noch vollkommen unsanierte Wohnungen. Falls Bedarf für so eine Wohnung besteht, sollten die Räte auch wissen, was zu machen sei, so der Bürgermeister. Gut in Schuss sind die Dorfgemeinschaftsräume beziehungsweise die Gemeinschaftshäuser in den Dörfern. Alles ist sauber und gut gepflegt. Teilweise ist es, wie in Berge bescheiden, aber ausreichend, so die Kameraden vor Ort. Auch in Werben soll es in naher Zukunft so eine Besichtigung geben. Sporthalle und Spielplätze sollen unter anderem besichtigt werden.

In Behrendorf ging dann die Beratung weiter. Die Jahresrechnungen und die Entlastung der Bürgermeister aus Werben und Behrendorf für das Jahr 2008 standen unter anderem auf der Tagesordnung. Wenig Beanstandungen durch das Rechnungsprüfungsamt habe es gegeben, das sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen. Das Amt hatte keine Bedenken ausgesprochen und so wurden Jahresrechnung und Entlastung durch die Räte beschlossen.

Das gleiche gilt auch für die Satzungen zur Umlage der Verbandsbeiträge der Unterhaltungsverbände „Trübengraben“ und „Seege-Aland“. Dazu gab es Diskussionen, ist alles wohl gerechter aber auch nicht billiger geworden. Letztendlich aber stimmte der Rat zu. Bei den Informationen sagte der Bürgermeister, dass das Ortsschild in Behrendorf gestohlen wurde. Am Dienstag wurde ein neues aufgestellt.

Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung gab es einen Grundsatzbeschluss zur Umschuldung von Krediten. Damit wollen die Räte Weichen zur Entschuldung der Stadt stellen. Über das Programm Stark II werden der Stadt 30 Prozent erlassen, allerdings müsse auch die Restschuld, die verbleibenden 70 Prozent, innerhalb von zehn Jahren abgezahlt werden.

Der Stadtrat vergab auch noch Arbeiten für eine Wohnung an der Behrendorfer Straße 15 in Werben. Fußboden, Türen, Fliesenlegerarbeiten und Sanitärinstallationen stehen dort an.

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