Lehrer und Schüler des Gymnasiums denken auch an Mitarbeiter hinter den Kulissen

„Wir wollen einfach Danke sagen“

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Sie wirken mehr oder weniger hinter den Kulissen des Schulbetriebs, tragen aber wesentliche Anteile für den reibungslosen Ablauf im Markgraf-Albrecht-Gymnasium bei. Zum ersten Mal wurde ihre Arbeit mit einem kleinen Programm des Schulchores und dankenden Worten seitens der Schulleitung anerkannt. Foto: Wagner

Osterburg. „Ich, die Kollegen und auch die Schüler wollen heute einfach Danke sagen“, sagte Elke Hein, Leiterin des Markgraf-Albrecht-Gymnasiums, gestern in der voll besetzten Aula.

Und das Danke richtete sich genau an jene Mitarbeiter, die täglich in der Einrichtung ihre Arbeit verrichten, aber doch leider oft übersehen werden, weil sie mehr im Hintergrund agieren. Denn sie sorgen täglich neben der Lehrerschaft dafür, dass Schule überhaupt möglich ist.

Für die Erfüllung zahlreicher Lehrer- und Schülerwünsche dankte Hein den Mitarbeiterinnen Gabriela Preuß und Kerstin Handel, die stets Anlaufpunkt jeglicher Anfragen im Sekretariat der Lehrstätte sind. Für die Ausgabe des Mittagessens wendete sie sich mit Dankesworten an Irmtraud Wepner und Waltraude Bölke. „Und natürlich dafür, dass Sie immer nett waren, wenn Schüler ihre Essenmarken vergessen haben“, fügte die Schulleiterin mit einem Lachen hinzu. Ines Meister, Katrin Kühnel und Ines Kramer dankte sie für die zahlreichen Stunden, die sie damit verbracht haben, die Schule wieder so herzurichten, dass morgens alle wieder gerne gekommen sind. „Ein großer Dank auch an die Hausmeister Lutz Bornemann und Detlef Schneider für ihre Umsicht und ihr glückliches Händchen bei allen anfallenden Arbeiten.

Alle erhielten einen Präsent aus Leckereien und den Kalender des Gymnasiums, der im Kunstunterricht unter der Leitung von Angelika Trösken entstanden ist. Die Schülerfirma beteiligte sich mit 50 Euro an der Finanzierung der Geschenke. Den restlichen Betrag brachten die Lehrer auf, die im Kollegium gesammelt haben.

Renate Steinke „wünsche ich ganz besonders schöne Weihnachten“. Sie hat seit 1991 das Schulleben und den Chemieunterricht entscheidend mitgeprägt, „war immer gerecht gegenüber den Schülern“ und hat positive Akzente im Kollegium gesetzt. Alle Beschenkten zeigten sich gerührt von dem Dank, der ihnen erstmalig mit solch einer Aktion gezeigt wurde.

Von Berit Wagner

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