Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beschäftigt Landkreis und Einheitsgemeinde Osterburg

„Wir werden die Plage nicht los“

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Dieses Sextett will der Raupenplage in und um Osterburg den Garaus machen und bei der Bekämpfung Hand in Hand zusammenarbeiten(v.l.): Annemarie Theil, Jürgen Stadelmann, Nico Schulz, Katja Döge, Matthias Frank und Rainer Diebel.

Osterburg. Der Eichenprozessionsspinner ist in der hiesigen Region auf dem Vormarsch. Bei den Verantwortlichen schrillen die Alarmglocken, stellen doch die Raupen aufgrund ihrer giftigen Haare bei vielen Menschen und auch bei Tieren eine akute gesundheitliche Gefährdung dar.

Um dem Forstschädling den Garaus zu machen, hatte gestern Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz den Umweltpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jürgen Stadelmann, ins Rathaus eingeladen. Zugegen waren zudem Ordnungsamtsleiter Matthias Frank, Forstamtsleiterin Katja Döge sowie Annemarie Theil und Rainer Diebel vom Landkreis Stendal.

Schulz und seine Mitstreiter wünschen sich eine bessere Koordination seitens des Landes bei der Bekämpfung der Plagegeister. Während der Waldschutz noch in Regie des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt liegt, ist der Schutz der Menschen im Bereich Soziales angesiedelt. Für Stadelmann war nach der Gesprächsrunde in der Biesestadt klar: „Die Sache eilt.“ Heute will er diesbezüglich mit einer Staatssekretärin zur Problematik Kontakt aufnehmen.

Von Thomas Westermann

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