„Wenn die bunte Fahne weht“

Viele Glückwunsche gab es für Frank Schumacher um Punkt Mitternacht zum 50. Geburtstag. Die Wettkampfgruppe hatte einen Überraschungsempfang organisiert.

bko Arneburg. Punkt Mitternacht war es soweit. Die Minute hatte begonnen, und am Anger in Arneburg waren laute Tröten und Glückwunschgesänge zu hören. Die Wettkampfgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Arneburg überraschte ihren Trainer mit einem wirklich großen Geschenk.

Seit Monaten wurde sorgfältig dieser Moment vorbereitet. Die Idee für das Geschenk kam relativ schnell. Ein Fahnenmast mit einer persönlichen Fahne sollte es sein. Das überlegten sich die Mitglieder der Wettkampfgruppe der Feuerwehr zusammen mit Ehefrau und Tochter für ihren Trainer Frank Schumacher. Nicht nur im Training der Feuerwehrsportler, sondern auch im Nachwuchs bei der Jugendfeuerwehr ist das Geburtstagskind sehr engagiert dabei. Nachdem der Mast organisiert war, ging es an die Überlegungen für die Fahne. Was sollte drauf, wie sollte sie aussehen? Schnell wurde klar, dass unbedingt ein Bild mit „seiner“ Fähre darauf gedruckt werden soll. Denn die Gierseilfähre Arneburg ist für den leidenschaftlichen Fährmeister sein zweites Zuhause. Das Geschenk war nun soweit in Sack und Tüten. Aber wie sollte er es bekommen? Einfach im Karton überreichen ist das natürlich nicht die gebührende Art für den 50. Geburtstag. Also hieß es Treffpunkt um 22.45 Uhr am Angerparkplatz. Kooperationspartnerin Nummer eins, Ehefrau Liane Schumacher, sorgte selbstverständlich dafür, dass der Garten pünktlich verlassen wird und der Fernseher etwas lauter tönt, damit das Geburtstagskind auch wirklich nichts mitbekommt. So wurde leise im Garten alles vorbereitet, der Mast aufgebaut und die Fahne befestigt. Punkt zwölf Uhr ertönten dann die mitgebrachten Vuvuzelas. Bei diesem lautstarken Tröten und Rufen musste Frank Schumacher dann auch gucken, was da draußen los ist und wurde von „seinen Jungs“ überrascht. Mit großer Freude nahm er die Glückwünsche entgegen und schritt zum Hissen seiner Fahne. Blumenstrauß und Glückwunschkarte mit Auszeichnung als „Alter Sack“ gab es dann auf der Geburtstagsfeier am Abend. So blieb der Wettkampfgruppe dann auch nur noch zu wünschen „dass der Mast ewig steht“. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare