Biesebad: Konzept wurde beim Wirtschaftsministerium eingereicht

Warten auf Signale vom Land

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Das alte Biesecafé brannte Ostern 2011 ab. Die Einheitsgemeinde hat bis heute mit den Folgen zu kämpfen.

Osterburg. Etliche Kommunalpolitiker hatten immer wieder darauf gedrungen, dass beim Biesebad keine Zeit verloren werden dürfte. Ein Konzept, das als Diskussionsgrundlage dient, wurde erstellt.

Wie Bürgermeister Nico Schulz während der jüngsten Stadtratssitzung informierte, befinde sich dieses nun in Magdeburg. Das Wirtschaftsministerium beschäftige sich mit dem Papier. Dabei gehe es konkret um Frage: „Gibt es einen Fördertopf von dem Osterburg profitieren kann?“ Für die Einheitsgemeinde heißt es jetzt erst einmal abwarten. Denn ohne Fördermittel lassen sich die ehrgeizigen Pläne nicht umsetzen.

Um das Konzept, das nicht nur den Neubau einen Funk- tionsgebäudes, sondern die Umgestaltung des gesamten Areals vorsieht, Wirklichkeit werden zu lassen, werden rund 550 000 Euro nötig zu sein. Dies ist allerdings eine geschätzte Summe, da Änderungen noch möglich sind. So gab es beispielsweise bei der jüngsten Osterburger Ortschaftsratssitzung die Anregung, das vorhandene Fundament des abgebrannten Biesecafés für den neuen Funktionsbau zu nutzen. In dem Konzept ist eine Verschiebung des Objektes geplant.

Außerdem gibt es die Idee, eine Wassertretstelle zu installieren. Doch die Frage, welche Details sich am Ende umsetzen lassen, lässt sich eigentlich erst mit einem Signal aus Magdeburg beantworten. Erst wenn feststeht, ob und wie viel Fördermittel es gibt, kann die Umsetzung in Angriff genommen werden. Als Eigenmittel könnte die Einheitsgemeinde finanzielle Mittel einsetzen, die von der Versicherung bezahlt werden.

Der Bauausschuss wird sich in nächster Zeit mit dem Thema beschäftigten. Dieser wird künftig von Matthias Lenz geleitet. Der Meseberger übernimmt das Amt von Matthias Köbberle, der nun Stadtratsvorsitzender ist.

Von Christian Ziems

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