Temperaturen nicht kalt genug für Natureislauffläche / Biesestädter müssen Geduld haben

Warten auf eisige Zeiten

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Die Temperaturen müssen fallen, damit die Natureisbahn auf den Werderwiesen wieder entstehen kann.

Osterburg. „Das wird dieses Jahr nichts mehr“, antwortet Guido Lenzner auf die Frage, ob es denn bis Ende 2018 wieder eine Natureisbahn auf den Werderwiesen der Biesestadt geben soll. Die Osterburger müssen vorerst stark sein und sich in Geduld üben.

Der Wille sei in jedem Fall da, doch für die Eislauffläche würde im Moment ein ganz wichtiger Aspekt fehlen: Es ist schlicht und ergreifend nicht kalt genug, so der Initiator der Naturbahn.

„Die Grundvoraussetzung ist Frost“, weiß auch Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose zu berichten. Die Kälte müsste für mehrere Tage bestehen, damit der Boden auch anfrieren kann, erklärt Gose weiter. „Sonst versickert das Wasser nur und man würde die Gräben in der Nähe überfluten.“

Wichtigste Bedingung fehlt derzeit

Doch die Wetterbedingungen in den nächsten Wochen machen der Idee zunächst einen Strich durch die Rechnung. Ein paar Grad über, ein paar Grad unter Null werden angekündigt - nur eben kein dauerhafter Frost, der die Eisbahn überhaupt erst möglichen machen würde. „Der Trend in den nächsten zehn bis 14 Tagen sieht nicht gut aus“, meint auch Gose. So kann das mit der Eisbahn - zumindest in diesem Jahr - nichts mehr werden.

Grund zur Hoffnung gibt Lenzner den Osterburgern dann aber doch. Neues Jahr, neues Glück heißt es ja so schön. Und so hofft er auf kühle Temperaturen im Januar, welche die Werderwiesen wieder in eine rutschige Schlitterbahn verwandeln, damit das Tobefest für Groß und Klein beginnen kann. Eintritt werde für die Nutzung der Naturbahn nicht erhoben, teilt Lenzner weiterhin mit. Nur eigene Schlittschuhe, die sollten die kälteerprobten Biesestädter mitbringen.

Vor mehr als 20 Jahren sei der natürliche Schlitterspaß damals vom Wirtschaftsinteressenring (WIR) ins Leben gerufen worden, kann Gose der AZ berichten. Der eisige Spaß habe stets viel Zuspruch bekommen. Hoffentlich auch 2019, wenn das Wetter mitspielt.

Von Laura Kühn

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